Der FC St. Pauli steht mitten im Abstiegskampf – und das ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Vorwürfe, die Mannschaft agiere zu reaktiv und fehle es an Risikobereitschaft, machen die Runde, während Trainer Alexander Blessin mit einem Mix aus Entschlossenheit und Sorge auf die kommenden Spiele blickt. Am Samstag um 15:30 Uhr heißt der Gegner RB Leipzig, und die Fans fragen sich: Können wir uns da etwas ausrechnen? Eine knappe Niederlage könnte tatsächlich die Chancen auf den Klassenerhalt verbessern. Wer hätte das gedacht?

Die Situation wird komplizierter, wenn man den Blick auf die anderen Abstiegskandidaten richtet. Der VfL Wolfsburg spielt am Abend gegen den FC Bayern, und die Prognosen sind düster – eine deutliche Niederlage wird erwartet. Im Hinspiel gab es schon eine herbe Klatsche mit 8:1 gegen die Bayern. St. Pauli hat eine Tordifferenz von minus 28, Wolfsburg steht bei minus 25. Und dann ist da noch Heidenheim, das gleichzeitig gegen den 1. FC Köln antreten könnte. Ein Sieg von Heidenheim würde die Situation noch weiter verkomplizieren, denn dann könnten sie mit St. Pauli und Wolfsburg gleichziehen. Die Nerven liegen blank!

Die Herausforderungen im Detail

Die letzten Spiele waren für St. Pauli nicht gerade ein Selbstläufer. Nach einer schmerzlichen 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg hat sich die Lage noch weiter verschärft. Blessin äußerte, dass mehr möglich gewesen wäre und die Enttäuschung sitzt tief. Die Offensive der Kiezkicker hat schwache Statistiken – in verschiedenen Kategorien rangieren sie auf den letzten Plätzen, sei es bei den erzielten Toren oder den Schüssen aufs Tor. Das ist schon ein harter Brocken, wenn man bedenkt, dass die Defensive zwar besser, aber nicht stark genug ist, um die Offensivschwäche auszugleichen.

Und wie sieht’s bei Wolfsburg aus? Da wird’s auch nicht besser. Sie belegen den zweiten Abstiegsplatz und haben nur einen Punkt aus den letzten zwei Spielen unter Trainer Dieter Hecking geholt. Die Entwicklung der Wolfsburger ist von „schlecht“ zu „sehr schlecht“ übergegangen. Besonders in der Defensive haben sie sich nicht mit Ruhm bekleckert, aber auch die Offensive lässt zu wünschen übrig. Das passt ins Bild einer Mannschaft, die sich im Abstiegskampf befindet.

Die Abstiegskämpfer im Blick

Einen Blick auf die Tabelle zu werfen, ist wie einen Blick in den Abgrund zu riskieren. Der Hamburger SV hat immerhin sechs Punkte Vorsprung auf St. Pauli und neun auf Wolfsburg. Das sorgt bei den Fans für ein wenig Beruhigung, während Werder Bremen sich mit drei Siegen aus vier Spielen etwas Luft verschafft hat und voraussichtlich den Klassenerhalt schaffen wird. Der 1. FC Köln bleibt ebenfalls über dem Abstiegsstrich, was für St. Pauli bedeuten könnte, dass jeder Punkt zählt, um nicht in die Relegation zu rutschen.

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Laut der GSN-Prognose hat St. Pauli eine 49%ige Chance auf den Klassenerhalt, während Wolfsburg mit nur 11% als klarer Abstiegskandidat gilt. Heidenheim hat sogar nur 1% Chance auf den Klassenerhalt – die meisten glauben, dass sie schon verloren haben. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache, und die Fans hoffen inständig, dass ihre Jungs das Ruder noch herumreißen können.

Die kommenden Spiele werden entscheidend sein. Jetzt heißt es: kämpfen, beißen und alles geben, um die Chance auf den Relegationsplatz 16 zu wahren. Die Fans stehen bereit und drücken die Daumen. Man weiß ja, im Fußball ist alles möglich!