Heute ist der 9.07.2026, und ich habe das Gefühl, dass der neu gestaltete Grünzug-Nord in Hamburg-Rahlstedt-Ost eine echte Bereicherung für die Nachbarschaft darstellt. In den letzten Wochen hat die Gegend einen frischen Wind verspürt. An den Straßenzügen Hegeneck, Schimmelreiterweg und Soreneck erstreckt sich dieser grüne Schatz, der nicht nur das Aussehen, sondern auch das Lebensgefühl der Anwohner aufpoliert hat.

Der Grünzug-Nord, der zusammen mit dem bereits fertiggestellten Grünzug-Süd eine wunderbare fußläufige Verbindung durch das Quartier schafft, wurde als Teil des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) ins Leben gerufen. Es geht hier nicht nur um das Grün, sondern um die Schaffung eines einladenden Wohnstandorts für Familien und Menschen aller Altersgruppen und Herkunft. Da wird man als Besucher fast neidisch, wenn man sieht, wie viel Platz für Begegnungen und Freizeitgestaltung geschaffen wurde.

Ein Ort der Begegnung und Erholung

Die großzügigen Freiflächen laden förmlich dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Barrierefreie Wege — das ist hier ein ganz großes Plus! — und insektenfreundliche Beleuchtung sorgen dafür, dass man sich auch bei Dämmerung wohlfühlt. Neue Sitzgelegenheiten sind nicht nur praktisch, sie fördern auch das Miteinander im Viertel. Man kann sich schon vorstellen, wie Nachbarn hier ins Gespräch kommen und sich austauschen.

Besonders erfreulich sind die erneuerten Spielplätze und die neu geschaffenen Spiel- und Sportflächen. Die Calisthenics-Anlage zieht nicht nur Sportbegeisterte an, sondern auch neugierige Blicke. Und wer hätte gedacht, dass es in diesem Stadtteil sogar insektenfreundliche Wildblumenwiesen gibt? Diese bunten Blüten sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch ein echter Hingucker entlang der Wege.

Ein Fest für die Bewohner

Die Fertigstellung des Grünzugs wurde mit einem fröhlichen Mieterfest gefeiert. Livemusik, spannende Aktionen und Führungen durch den neuen Bereich ließen die Anwohner zusammenkommen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Die Investitionen der SAGA von rund 2 Millionen Euro, zur Hälfte finanziert durch RISE-Mittel und Klimaplanmittel, zeigen, dass hier nicht gespart, sondern nachhaltig gedacht wird.

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Wie schön ist es zu wissen, dass alle Erdgeschosswohnungen jetzt einen eigenen Mietergarten mit direktem Zugang haben! Und die Gemeinschaftsgärten für die Bewohner der Etagenwohnungen? Einfach genial! Das lässt das Herz eines jeden Gartenliebhabers höherschlagen.

Kunst und Kreativität im Quartier

Ein ganz besonderer Hingucker sind die neuen Sitzmöbel aus Keramikfliesen, die durch ein Kunstprojekt mitgestaltet wurden. Hier hat die Kreativität der Bewohner ein Zuhause gefunden, was den Platz noch lebendiger macht. Und nicht zu vergessen, der Garagenhof, der sich zur „Rahlstedt East Side Gallery“ entwickelt – eine künstlerische Spielwiese für Sprayer, die die Wände mit bunten Farben zum Leben erwecken.

Rahlstedt-Ost ist nicht nur ein Quartier, das in den 60er Jahren erbaut wurde. Es hat sich zu einem Ort entwickelt, der durch RISE gefördert wird — ein Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung. Die Auszeichnung als Klimaquartier 2025 zeigt, dass hier die Zukunft mitgedacht wird. Die Förderlaufzeit bis Ende 2028 bietet nicht nur Hoffnung, sondern auch viel Raum für weitere Entwicklungen.

Ein großes Lob an das Bezirksamt Wandsbek, das die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung mit der RISE-Gebietsentwicklung beauftragt hat! Man spürt die Leidenschaft, die in diesem Projekt steckt, und es bleibt abzuwarten, wie sich das Quartier in den kommenden Jahren weiter entfalten wird.