Heute ist der 25.06.2026, und während die Sonne über Eppendorf strahlt, ist es Zeit, über ein Thema zu sprechen, das viele Familien beschäftigt: den Umgang mit Medien in der digitalen Welt. In einer Zeit, in der Smartphones und Tablets zur alltäglichen Begleitung geworden sind, wird die Medienerziehung immer wichtiger. Und das, meine Damen und Herren, sollte schon früh beginnen! Was wir unseren Kindern beibringen, geht weit über das regelmäßige Zähneputzen hinaus.

Die Realität ist oft so, dass Kinder nach der Grundschule ein Smartphone in die Hand gedrückt bekommen. Die Frage, die sich dann stellt, ist: Wie gehen wir als Familie damit um? Es ist von entscheidender Bedeutung, klare und verlässliche Regeln zu etablieren, die den Umgang mit digitalen Geräten betreffen. Und das sollte nicht nur ein Monolog der Eltern sein – die gesamte Familie sollte gemeinsam entscheiden, welche Rolle diese Geräte im Alltag spielen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet dazu wertvolle Leitlinien, die auf die Altersgruppen der Kinder zugeschnitten sind.

Medienkonsum gemeinsam gestalten

Gerade jüngere Kinder benötigen engere zeitliche Begrenzungen, die – und das ist das Tolle – sogar technisch eingestellt werden können. Eltern sollten sich aktiv am Medienkonsum ihrer Kinder beteiligen, Apps gemeinsam auswählen und ein Auge darauf haben, was die Kleinen sich anschauen. Und hier wird es besonders wichtig: Kinder sollten ermutigt werden, bei beunruhigenden Inhalten zu ihren Eltern zu kommen. Studien zeigen, dass der erste Kontakt mit Pornografie in Deutschland im Durchschnitt bereits mit zwölf Jahren stattfindet. Ein Grund mehr, offen über diese Themen zu sprechen!

Aber halt, es geht nicht nur um das Smartphone! Die Expertise zur Wirksamkeit suchtpräventiver Interventionsansätze zeigt, dass wir auch die anderen Facetten des Medienkonsums im Blick haben müssen. In einer umfassenden Analyse wurden 62 qualitativ hochwertige Übersichtsartikel betrachtet – und zwar von 2012 bis 2017. Neben dem Umgang mit digitalen Medien wird auch der Konsum von Tabak, Alkohol und anderen Substanzen untersucht. Die Erkenntnisse sind wichtig für alle, die in der Suchtprävention tätig sind, sei es in der Schule, in der Familie oder im kommunalen Umfeld.

Ressourcen für Familien

Ein besonders wertvolles Hilfsmittel sind die Broschüren, die seit 2016 über problematischen Umgang mit Computerspielen aufgelegt werden. Die Neuauflage von 2023 befasst sich nun auch mit dem problematischen Konsum von Streaming-Diensten. Diese Broschüren bieten nicht nur Informationen zur Sucht nach digitalen Medien, sondern auch Fallbeispiele von Betroffenen und wertvolle Tipps für Angehörige. Und das Beste? Gedruckte Exemplare können kostenfrei über das Sekretariat des DZSKJ bestellt werden – ein echter Gewinn für alle, die sich informieren möchten!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ich schätze, wir alle wissen, dass der Umgang mit Medien keine leichte Aufgabe ist. Aber mit der richtigen Unterstützung und offenen Gesprächen können wir unseren Kindern helfen, einen gesunden Medienkonsum zu entwickeln. Die digitale Welt steckt voller Möglichkeiten, aber sie birgt auch Herausforderungen. Und genau da sollten wir ansetzen – für eine bessere, informierte Zukunft!