In Eppendorf, wo das Leben gemütlich vor sich hinplätschert, hat sich ein kleines kulinarisches Wunder ereignet. Das Café Mirel hat mit seinem Pop-up 170grad einen echten Trendsetter ins Leben gerufen: die Cream-Sandwiches, die aus dem Land der aufgehenden Sonne stammen. Diese Sandwiches sind nicht nur ein Snack für zwischendurch – sie haben das Potenzial, das Frühstück neu zu definieren! Die Basis? Japanisches Milchbrot, das frisch bei 170 Grad gebacken wird. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?

Die Auswahl ist, um ehrlich zu sein, einfach unwiderstehlich. Aktuell gibt es zwei süße und zwei herzhafte Varianten. Die süßen Sandos bestechen mit einer geheimen Creme und einem Topping, das man einfach lieben muss – von knusprigen Oreos bis hin zu frischen Erdbeeren. Und für gerade mal 4,50 Euro (eins inklusive Topping, jede weitere 50 Cent) wird man hier verwöhnt. Die herzhaften Varianten hingegen bieten eine geschmackliche Explosion: japanisch-inspirierter Eiersalat mit crispy Bacon oder gegrillte Rinderfilet-Spitzen, verfeinert mit Trüffelmayo. Da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen, während man noch die limitierte Auflage von nur 170 Sandwiches pro Tag im Hinterkopf hat.

Ein Hauch von Japan im Herzen Eppendorfs

Die Idee für dieses Pop-up entstand, wie es oft der Fall ist, in einem ruhigen Moment. Jasmin Gomes da Silva Giampietro, die Inhaberin, hatte einen Geistesblitz und setzte ihn in die Tat um. Die Resonanz in den ersten zwei Tagen war durchweg positiv – auch Gäste, die bereits mit den Sandos aus Japan vertraut sind, zeigten sich begeistert. Es ist nicht nur das Essen, das hier begeistert, sondern auch die Atmosphäre, die das Café Mirel versprüht. Man fühlt sich sofort wohl und eingeladen, in die Welt der japanischen Snackkultur einzutauchen.

Japanisches Streetfood ist ja bekanntlich ein fester Bestandteil der Alltagskultur. Es gibt eine bunte Palette an Gerichten, die nicht nur den Magen, sondern auch die Seele erfreuen. Von Takoyaki, diesen köstlichen Teigbällchen mit Oktopus, bis hin zu Okonomiyaki, dem herzhaften Pfannkuchen aus Osaka – die Vielfalt ist schier endlos. Alles wurde in der Edo-Zeit (1603-1868) geprägt, als mobile Garküchen (yatai) in Tokio ein schnelles und preiswertes Essen für die Arbeiter und Händler boten. Diese Tradition hat sich bis heute gehalten und spiegelt die japanische Gesellschaft wider.

Ein Stück Japan für jeden

In Japan findet man Streetfood nicht nur an Straßenständen, sondern auch in modernen Konbini, wo Snacks wie Karaage, Nikuman oder Katsu Sando erhältlich sind. Diese Snacks sind nicht nur einfach zuzubereiten, sie sind auch ein Ausdruck von Kultur und Tradition. Man könnte fast sagen, dass jedes Gericht eine kleine Geschichte erzählt und die Balance zwischen Tradition und Moderne zeigt. Die Sandos im Café Mirel sind da keine Ausnahme. Sie bringen ein Stück dieser reichen Tradition in unser Eppendorf.

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Für alle Food-Liebhaber ist es also höchste Zeit, das Café Mirel zu besuchen und sich selbst von den Sandos begeistern zu lassen. Und wer weiß, vielleicht wird man beim ersten Bissen in die cremige Füllung und das fluffige Brot einfach nur überwältigt sein. Ein Geschmack, der bleibt und Erinnerungen weckt – so ist das eben mit gutem Essen!