Heute ist der 29.04.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Entwicklung der Immobilienpreise in Hamburg. Die Zahlen zeigen, dass die Preise für Einfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser leicht gesunken sind. Im Durchschnitt verzeichneten diese einen Rückgang von sechs Prozent im Wert. Besonders bemerkenswert ist, dass die Preise für Einfamilienhäuser mit Garten im Vergleich zum Vorjahr sogar um acht Prozent gefallen sind, was den Durchschnittspreis auf 930.000 Euro drückt. Reihenhäuser liegen derzeit bei einem Preis von etwa einer halben Million Euro.

Doch nicht alles ist düster: Die Preise für Eigentumswohnungen sind um ein Prozent gestiegen und machen fast 60 Prozent aller Immobilienverkäufe in der Hansestadt aus. Der Immobilienmarktbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte zeigt, dass die Nachfrage nach Neubauten um fast 50 Prozent eingebrochen ist, während der Umsatz insgesamt um fünf Prozent auf rund neun Milliarden Euro gestiegen ist. Im vergangenen Jahr gab es 10.100 Transaktionen, was einen Anstieg von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Preistrends und Marktentwicklungen

Der „Immobilienmarktbericht Hamburg 2026“ liefert eine neutrale Informationsgrundlage zur Wertermittlung von Immobilien. Er basiert auf tatsächlich notariell beurkundeten Kaufverträgen und Preisen, und nicht auf Angebotspreisen. Die Daten zeigen, dass die Bodenrichtwerte für Einfamilienhaus-Bauplätze um fünf Prozent gesunken sind. Die Preise für Geschosswohnungs-Bauplätze sind ebenfalls um vier Prozent gefallen. Der Medianpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt jetzt bei 565.000 Euro, was einen leichten Anstieg von einem Prozent bedeutet.

Die Preissituation für Eigentumswohnungen bleibt stabil, während die Preise für Mehrfamilienhäuser um beeindruckende 14 Prozent gestiegen sind. Ein Blick auf die Verkäufe zeigt, dass 34 Prozent der Transaktionen bebaute Grundstücke und sechs Prozent unbebaute Grundstücke ausmachten. Die Verkäufe von Neubauwohnungen haben einen Anstieg von elf Prozent erfahren, während auch die Verkaufszahlen von Einfamilienhausbauplätzen um 22 Prozent gestiegen sind.

Marktanalyse und zukünftige Entwicklungen

Eine aktuelle LBS-Studie, die am 25.03.2026 veröffentlicht wurde, zeigt, dass trotz geopolitischer Unsicherheiten und steigender Energiekosten die Nachfrage nach Wohnraum in Hamburg hoch bleibt. Die Preise für Wohnimmobilien sind stabil bis leicht steigend im Vergleich zum Vorjahr. So sind die Preise für Bestandswohnungen im Hamburger Umland um 6,7 Prozent gestiegen, während die durchschnittlichen Preise für Bestandshäuser in Hamburg bei 5.139 Euro pro Quadratmeter liegen.

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Besonders auffällig ist die Preisspanne für Neubauwohnungen in Hamburg, die bei 8.660 Euro pro Quadratmeter liegt und sich um 1,1 Prozent erhöht hat. Interessanterweise haben die hohen Energie- und Rohstoffkosten die Baukosten nach oben getrieben, was zu einem sinkenden Angebotsmarkt führen könnte. Käufer finden sich zunehmend in einer besseren Verhandlungsposition, da die Preise oft über der Zahlungsbereitschaft der Käufer liegen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der Hamburger Immobilienmarkt in einem dynamischen Umfeld bewegt. Während die Preise für einige Immobilien weiter steigen, kämpfen andere mit einem Rückgang. Die anhaltend hohe Nachfrage zeigt jedoch, dass Hamburg auch in schwierigen Zeiten ein gefragter Standort bleibt.

Für detaillierte Informationen und weitere Analysen können Sie den Immobilienmarktbericht Hamburg einsehen oder die aktuelle Entwicklung auf der Seite des LBS verfolgen.