Heute ist der 18.06.2026 und die Fußball-Weltmeisterschaft sorgt für jede Menge Gesprächsstoff. Besonders der FC St. Pauli hat allen Grund zur Freude. Gleich drei ihrer Spieler, Jackson Irvine und Connor Metcalfe aus Australien sowie Eric Smith aus Schweden, haben bisher keine Niederlage bei der WM erlitten. Irvine und Metcalfe haben ihr erstes Spiel gegen die Türkei mit 2:0 gewonnen, während Smith mit seiner Mannschaft ein eindrucksvolles 5:1 gegen Tunesien auf das Feld zauberte. Nikola Vasilj, der für Bosnien spielt, kam immerhin zu einem 1:1 gegen Kanada. Ja, die Chancen auf die K.o.-Runde scheinen gut zu stehen – und das bringt auch für St. Pauli finanzielle Vorteile mit sich!

Die FIFA zahlt für jeden Spieler und Tag, doch die Ausgleichszahlungen wurden von 11.000 US-Dollar (circa 9.500 Euro) auf nur 5.000 US-Dollar (etwa 4.300 Euro) pro Spieler und Tag reduziert. Der Grund für diese Kürzung ist die Größe des Turniers mit 48 Teilnehmern und die hohen Zahlungen während der Qualifikationsphase. Hätte St. Pauli die alten Tagessätze bekommen, wären sie mit über einer Million Euro kalkuliert. Jetzt rechnen sie mit Rekord-Einnahmen von 461.533 Euro. Das sind immerhin 268.000 Euro weniger als die Einnahmen von Irvine bei der letzten WM 2022. Aber hey, wenn Australien das Sechzehntelfinale erreicht und Gruppen-Zweiter wird, könnte es noch 80.000 Euro mehr obendrauf geben!

Wirtschaftliche Dimensionen der WM

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist nicht nur für die Spieler ein großes Event, sondern auch ein wirtschaftliches Schwergewicht. Sie zieht weltweit rund sechs Milliarden Zuschauer an – das sind mehr Menschen, als es auf diesem Planeten gibt! Sechs Millionen Fans werden in den Stadien erwartet und die FIFA rechnet mit beeindruckenden 13 Milliarden Dollar Umsatz für den WM-Zyklus 2023-2026. Im Vergleich dazu lagen die Einnahmen der FIFA bei der letzten WM in Katar zwischen sieben und acht Milliarden Dollar. Das ist schon eine Hausnummer!

Die Ticketpreise für die WM in den USA, Mexiko und Kanada sind ebenfalls kein Zuckerschlecken. Wer zum Auftaktspiel in die USA möchte, muss über 1.000 Dollar (rund 850 Euro) auf den Tisch legen. Autsch! Die Anzahl der Teams hat sich von 32 auf 48 erhöht, was die Spiele von 64 auf 104 hochschraubt. Ein wahres Feuerwerk an Fußball, das vor allem der FIFA enorme Einnahmen bescheren wird. Die Haupteinnahmequellen sind TV-Rechte, die an internationale Sender und Streamingplattformen verkauft werden – wobei die genaue Vergabe geheim bleibt.

Trotz der riesigen Einnahmen sieht die Wirtschaftslage für die Gastgeberländer eher mau aus, da sie oft hohe Kosten für Infrastruktur und Sicherheit tragen müssen. Diese Investitionen werden häufig mit öffentlichen Geldern finanziert. So kann eine WM zwar den Einzelnen und Branchen zugutekommen, für die Gesamtwirtschaft bleibt der Nutzen jedoch bescheiden. Schätzungen zufolge könnte die WM der US-Wirtschaft gerade mal 17 Milliarden Dollar an Mehrwert bringen – ein Tropfen auf den heißen Stein im Vergleich zu einem BIP von 30 Billionen Dollar.

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