Vom 5. bis 11. Mai 2026 reisten zehn Schülerinnen und Schüler des Johanneums nach Gijón, einer charmanten Stadt an der nordspanischen Küste. Dieses Abenteuer fand im Rahmen des Erasmus+-Projekts „El Camino de la Cultura“ statt und markierte einen besonderen Meilenstein, da es das erste Erasmus+-Projekt in der Geschichte des Johanneums war. Über die Förderung, die durch ein Erasmus+-Kurzzeitprojekt ermöglicht wurde, konnten die Jugendlichen interkulturelle Erfahrungen sammeln und die europäische Zusammenarbeit aktiv erfahren.

Die Teilnehmenden gehörten der Jahrgangsstufe 10 an und waren im zweiten Lernjahr der spanischen Sprache. Eine wichtige Motivation hinter diesem Austausch war der Abbau sprachlicher Hemmungen, was durch das Leben in spanischen Gastfamilien gut gelang. Diese Möglichkeit, den Alltag in Spanien hautnah zu erleben, führte nicht nur zur Verbesserung der Sprachkenntnisse, sondern auch zu neuen Freundschaften und unvergesslichen Erlebnissen.

Kulturelle Entdeckungen und Umweltbewusstsein

Während ihres Aufenthalts erhielten die Schülerinnen und Schüler nicht nur tiefe Einblicke in die Kultur und Geschichte Asturiens, sondern beschäftigtigten sich auch mit aktuellen Themen. Der Besuch der beeindruckenden Kirche Santa María del Naranco in Oviedo, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, stellte einen der Höhepunkte des Programms dar. Zudem beeindruckte die Gruppe das malerische Fischerdorf Cudillero und der Industriehafen in Avilés, wo sie sich mit den umwelttechnischen Herausforderungen der Region auseinandersetzten. Dabei wurde besonders die Koexistenz von Industrie und artenreicher Natur thematisiert, was die jungen Leute zum Nachdenken anregte.

„Wir haben die Unterschiede im Tagesablauf und den Essgewohnheiten besonders wahrgenommen“, berichtete einer der Teilnehmenden. Diese Beobachtungen gaben den Schülern nicht nur interessante kulturelle Einblicke, sondern schärften auch ihr Bewusstsein für die Vielfalt innerhalb Europas.

Zukunftspläne und europäische Perspektiven

Der Austausch war ein voller Erfolg und die Jugendlichen des Johanneums freuen sich nun auf den Gegenbesuch der spanischen Austauschgruppe, der für den Juni in Deutschland geplant ist. Solche Projekte sind nicht nur Chancen für persönliche Entwicklungen, sondern stärken auch die europäische Gemeinschaft. Die langjährige Kompetenz der Nationalen Agenturen in Deutschland, die das EU-Programm Erasmus+ umsetzen, spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Sie sorgen dafür, dass die Angebote für die Teilnehmenden verständlich und gut nutzbar sind, was für viele ein Schritt in eine europäische Zusammenarbeit darstellt.

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Weitere Informationen zu diesen und ähnlichen Projekten finden Interessierte auf den Webseiten von Mein Wadersloh, Erasmus+ und HU Berlin.