Heute ist der 16.05.2026, und während hier in Brandenburg der Frühling seine letzten Züge macht, sind zehn mutige Schülerinnen und Schüler des Johanneums in Gijón, Nordspanien, unterwegs und erleben eine ganz andere Welt. Vom 05. bis 11. Mai 2026 haben sie sich auf den Weg gemacht, um im Rahmen des Erasmus+-Projekts „El Camino de la Cultura“ unvergessliche interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Der Austausch ist nicht nur ein erster Schritt für die Schule in die Welt der europäischen Zusammenarbeit, sondern auch eine aufregende Reise für alle Beteiligten.

Die jungen Reisenden, allesamt in der Jahrgangsstufe 10 und im zweiten Lernjahr der spanischen Sprache, tauchen tief in die Kultur und Geschichte Asturiens ein. Was für ein Abenteuer! Die Förderung im Rahmen eines Erasmus+-Kurzzeitprojekts hat es möglich gemacht, dass sie nicht nur die spanische Sprache anwenden, sondern auch den Alltag in spanischen Gastfamilien kennenlernen – und ja, die Unterschiede im Tagesablauf und den Essgewohnheiten sind auf jeden Fall ein Erlebnis für sich. Man muss sich erst einmal an die Siesta gewöhnen, oder? Und wenn dann das Mittagessen nachmittags serviert wird, ist das schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig!

Kulturelle Einblicke und Umweltherausforderungen

Ein ganz besonderer Höhepunkt der Reise war der Besuch der beeindruckenden Kirche Santa María del Naranco in Oviedo, einem UNESCO-Weltkulturerbe. Die majestätische Architektur und die Geschichte, die diese Mauern atmen, sind einfach überwältigend! Aber das war nicht alles: Die Gruppe hatte auch die Gelegenheit, das malerische Fischerdorf Cudillero zu erkunden und den Industriehafen in Avilés zu besuchen. Hier wurde über die umwelttechnischen Herausforderungen der Region gesprochen, wie zum Beispiel die Balance zwischen industrieller Nutzung und dem Erhalt einer artenreichen Flora und Fauna. Spannende Themen, die auch für die Zukunft von Bedeutung sind.

Das Leben in den Gastfamilien ermöglichte den Jugendlichen, den spanischen Alltag hautnah zu erleben. Es entstehen nicht nur neue Freundschaften, sondern auch ein tieferes Verständnis für die kulturellen Unterschiede, die oft im Kleinen liegen. Die sprachlichen Hemmungen wurden abgebaut, und die Schülerinnen und Schüler nutzen jede Gelegenheit, ihre Spanischkenntnisse anzuwenden. Ehrlich gesagt, das ist eine der besten Möglichkeiten, eine Sprache zu lernen – einfach mal ins kalte Wasser springen!

Ein Blick in die Zukunft

Der Austausch hat nicht nur den Horizont der Teilnehmenden erweitert, sondern auch die Grundlage für zukünftige Projekte gelegt. Das Johanneum plant bereits den Gegenbesuch der spanischen Austauschgruppe im Juni hier in Deutschland. Ein weiterer Schritt, um die Brücke zwischen den Kulturen weiter zu festigen und die europäische Zusammenarbeit zu fördern.

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Auf einer breiteren Ebene ist das Erasmus+-Programm ein echtes Geschenk für Schulen und Studierende in ganz Europa. Vier Nationale Agenturen setzen in Deutschland dieses EU-Programm um, um den Austausch von Ideen, Kulturen und Wissen zu ermöglichen. Es ist einfach unglaublich, welche Chancen sich hier bieten, um nicht nur die eigene Bildung zu erweitern, sondern auch um ein Teil dieser großen europäischen Familie zu werden.

So bleibt nur zu hoffen, dass noch viele weitere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, an solch aufregenden Projekten teilzunehmen. Denn die Welt ist groß und voller Möglichkeiten – und manchmal muss man einfach aufbrechen, um das zu entdecken, was einen wirklich bewegt.