Isabell Werth holt sechsten Sieg beim Deutschen Dressur-Derby in Hamburg!
In Hamburg wird die Luft immer festlicher, wenn das Deutsche Dressur-Derby ruft. Dieses Jahr gab es einen ganz besonderen Grund zur Freude: Isabell Werth, die Königin der Dressurreiterinnen, triumphierte erneut und holte sich zum sechsten Mal das Blaue Band. Mit ihrem ehrgeizigen zehnjährigen Hengst Viva Gold OLD brillierte sie in der Kür der CDI5*-Tour und machte das Dressurstadion an drei Tagen lang zum Schauplatz beeindruckender Leistungen. Dressursport.kim berichtet, dass Werth mit einer Spitzenleistung von 84,365 Prozent in ihrer ersten internationalen Kür glänzte. Ihre Choreographie geriet zu einem wahren Ohrenschmaus, untermalt mit den Klängen von Neil Diamond.
Die Zuschauer waren begeistert, als Werth nach dem Wettbewerb ihre Zufriedenheit über die Entwicklung ihres Pferdes äußerte. Viva Gold OLD, der im Vorjahr bereits die Louisdor-Preis Finalqualifikation für Grand-Prix-Nachwuchspferde gewonnen hatte, zeigte sich von seiner besten Seite und steigerte sich von Ritt zu Ritt. Anders sieht es für die Konkurrenz aus, die jedoch ebenfalls starke Auftritte hinlegten. Ingrid Klimke belegte mit ihrer Stute First Class den zweiten Platz und erzielte 77,040 Prozent. Auch sie zeigte sich erfreut über die Fortschritte ihrer vierbeinigen Partnerin. Den dritten Platz sicherte sich Moritz Treffinger mit Fiderdance, der zufrieden und stolz über seine 76,525 Prozent berichtete, da dieser Auftritt für ihn der Erfüllung eines Traums gleichkam.
Ein Rückblick auf Isabell Werths Karriere
Werth, die als Tochter eines Landwirts in einer pferdebegeisterten Familie aufwuchs, hat in ihrer Karriere so einiges erreicht. Ursprünglich im Spring- und Vielseitigkeitsreiten aktiv, wechselte sie auf Anraten von Uwe Schulten-Baumer zur Dressurreiterei und war schnell nicht mehr aufzuhalten. Ihre Erfolge sind dabei vielfältig: Von World Cups bis Olympischen Spielen, Werth hat insgesamt acht olympische Medaillen gewonnen und zeigt damit, dass sie eine der besten Dressurreiterinnen weltweit ist. Ihre Erfolgsgeschichte wird auf Wikipedia eindrucksvoll geschildert.
An den Olympischen Spielen 2024 in Paris fügte Werth ihrer Sammlung sogar Gold in der Mannschaftswertung und Silber im Einzel hinzu, womit sie zur ersten Athletin wurde, die bei sieben verschiedenen Olympischen Spielen eine Medaille gewann. Talent, harte Arbeit und ein wenig Glück machen sie zu einer echten Größe im Dressursport.
Insgesamt lässt sich sagen, dass Werths Rückkehr nach Hamburg nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch eine Bestätigung ihrer nachhaltigen Dominanz im internationalen Dressursport ist. Ein Hoch auf die nächste Generation und die große Leidenschaft des Dressurreitens!
