Die erste InnoFonds-Werkstatt im Rahmen des Innovationsfonds des Startchancen-Programms fand kürzlich am 22. und 23. April 2026 in der Bucerius Law School in Hamburg statt. Zehn Verbünde kamen zusammen, um innovative Wege zur Förderung von Kindern und Jugendlichen zu erarbeiten. Die Veranstaltung legte den Grundstein für die Stärkung von Verantwortungsgemeinschaften und die nachhaltige Begleitung von Bildungsbiografien.

Dr. Jenny Tränkmann, Programmchefin, betonte die Relevanz eines politischen Gestaltungsraums, in dem Schule als Teil eines lebendigen Sozialraums verstanden wird. Die Teilnehmenden wurden aktiv aus ihren alltäglichen Arbeitskontexten herausgelöst, um sich auf die Weiterentwicklung ihrer Vorhaben zu konzentrieren. „Bildung soll unabhängig von sozialen Hintergründen und persönlichen Eigenschaften für alle zugänglich sein“, berichtet das BMBFSFJ BMBFSFJ.

Wichtige Schwerpunkte der Werkstatt

Während der Werkstatt wurden die Projektziele geschärft, Rollen und Verantwortlichkeiten geklärt sowie konkrete Maßnahmen entwickelt. Die Teilnehmenden erkannt, dass erfolgreiche Bildungsarbeit starke Partnerschaften erfordert. Klare Strukturen, eine Kommunikation auf Augenhöhe und eine gemeinsame Verantwortung sind unerlässlich. Nur so lassen sich Synergieeffekte nutzen und Ressourcen wirksam bündeln, statt Unterstützungsangebote zu fragmentieren.

  • Multiprofessionelle Zusammenarbeit
  • Interorganisationaler Austausch
  • Aktives Schnittstellenmanagement

Die enge Verzahnung von fachlichen Impulsen und Arbeitsphasen in den Verbünden sorgte dafür, dass die Teilnehmenden ihre Projekte entlang zentraler Wirkungsfragen reflektieren konnten. Dabei standen die sichtbaren Veränderungen, notwendigen Maßnahmen und die Maßnahmen zur Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche im Fokus.

Ein lernendes Netzwerk für die Zukunft

Die InnoFonds-Werkstatt schuf nicht nur einen gemeinsamen Ausgangspunkt, sondern stellte die Verbünde auch als ein lernendes Netzwerk auf. Geplant sind regelmäßige Reviews in den kommenden Monaten, um den Austausch fortzusetzen und die Weiterentwicklung der Projekte aktiv zu begleiten. Dies folgt dem Ansatz, dass die Bildung von einer Vielzahl an Faktoren abhängt – von der sozialen Herkunft bis hin zu individuellen Erfahrungen und Begabungen, wie es auch das BMBFSFJ hervorhebt BMBFSFJ.

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Mit derartigen Initiativen soll erreicht werden, dass alle Menschen – unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen – gleichem Zugang zu Bildung und Teilhabe erhalten. Ein Schritt in die richtige Richtung, der zeigt, da liegt wirklich was an!