In der Berner Altstadt wird vom 1. bis 22. September 2026 ein ganz besonderes Kunstprojekt seine Pforten öffnen. Unter dem Titel „ONE SKY FLAGS“ lädt die talentierte Künstlerin Yvonne Lee Schultz alle Menschen ein, sich mit ihren eigenen Perspektiven über Frieden und Freiheit zu beteiligen. Es ist eine Art Aufruf an uns alle, den Blick gen Himmel zu richten und die eigenen Gedanken über eine friedliche Welt festzuhalten. Das klingt doch nach einer großartigen Möglichkeit, oder?
Das Projekt hat sich bereits in Städten wie Strassburg, Berlin, Hamburg und Koblenz bewährt. Während die Welt mit den Herausforderungen des Krieges in der Ukraine, Drohnenangriffen und Bürgerkriegen zu kämpfen hat, symbolisieren die Fahnen ein grenzenloses Streben nach Frieden. Die Idee ist einfach: Mach ein Foto vom Himmel, das deine Gefühle zu Frieden und Freiheit widerspiegelt. Egal ob tagsüber oder bei Nacht, das einzige Kriterium ist, dass es nur der Himmel sein soll – und das kann ja so viele Facetten haben!
Die Stimme der Teilnehmer zählt
Zusätzlich zu den Fotos wird von den Teilnehmenden auch eine etwa einminütige Tonaufnahme erwartet. In dieser sollen persönliche Gedanken, Erfahrungen oder Erwartungen zu Frieden und Freiheit geteilt werden. Ob über WhatsApp oder auf andere Weise – die Stimmen der Menschen werden in Bern hörbar sein. Die Einsendefrist ist flexibel, was bedeutet, dass du heute, morgen oder am Wochenende einfach deinen Himmel fotografieren kannst. Ein bisschen Druck ist also nicht dabei!
Die Stadtpräsidentin Marieke Kruit unterstützt das Projekt, und auch das Polizeiinspektorat der Stadt Bern hat die Spezialbeflaggung genehmigt. Das gibt dem ganzen Vorhaben einen offiziellen Rahmen und zeigt, wie wichtig das Thema Frieden für die Stadt ist. Begleitend zu den Himmelsfahnen wird es auch zahlreiche Veranstaltungen von Berner Theatern geben, die mit speziellen Formaten das Thema vertiefen. Diskussionsrunden und Konzerte – hier ist für jeden etwas dabei.
Kunst als Ausdruck von Frieden
Yvonne Lee Schultz, die Künstlerin hinter dem Projekt, ist in Berkeley, Kalifornien geboren und lebt inzwischen zwischen Berlin und San Francisco. Sie bringt ihre internationale Erfahrung in die Berner Altstadt, wo Kunstwerke bereits in verschiedenen Museen weltweit zu sehen waren. Das Projekt „ONE SKY FLAGS“ ist nicht nur eine künstlerische Aktion, sondern auch eine Art Dialog mit den Menschen. Die Künstlerin stellt Fragen und regt damit die Gedanken der Menschen an.
In einem größeren Kontext stehen ähnliche Kunstprojekte, wie das der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, das unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ Kreativität als Mittel zur Erforschung von Frieden und Gerechtigkeit nutzt. Diese Projekte zeigen, wie eng Kunst und gesellschaftliche Themen miteinander verwoben sind. Wie sieht eine gerechte und friedliche Welt aus? Das sind Fragen, die uns alle betreffen und die durch kreative Ansätze immer wieder neu beleuchtet werden.
Also, liebe Leserinnen und Leser, schaut zum Himmel! Lasst uns gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Freiheit setzen. Die Fahnen, die in Bern wehen werden, sind nicht nur Stoffstücke, sondern Zeichen unserer Hoffnungen und Träume. Ein Bild vom Himmel kann mehr sagen, als wir oft annehmen. Und vielleicht wird der Himmel über Bern für einen Moment etwas bunter und hoffnungsvoller – das wäre doch was!