Wohin man schaut, überall wird gebaut und verkauft – doch schaut man genauer hin, sind die Unterschiede im Immobilienmarkt zwischen den deutschen Großstädten gewaltig. München, die bayerische Landeshauptstadt, führt seit Jahren die Liste bei den Immobilienpreisen an. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von immowelt, die am 1. Mai 2026 durchgeführt wurde. In den begehrtesten Vierteln der Stadt sind die Quadratmeterpreise regelrecht durch die Decke gegangen und übersteigen jetzt die 10.000-Euro-Marke.

Und die Zahlen sprechen für sich: Laut merkur.de und der Analyse von immowelt sind gleich elf der zwanzig teuersten Stadtteile in Deutschland in München ansässig. Der teuerste Stadtteil unter ihnen ist das exklusive Altstadt-Lehel mit einem Quadratmeterpreis von 12.689 Euro. Auf den Fersen folgt die Maxvorstadt, wo Käuferschaft für 11.312 Euro pro Quadratmeter bereit ist, in nicht weniger gefragte Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt sind es immerhin noch 11.045 Euro.

Preise im Detail

  • Altstadt-Lehel: 12.689 Euro/m²
  • Maxvorstadt: 11.312 Euro/m²
  • Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt: 11.045 Euro/m²
  • Schwabing-West: 10.242 Euro/m²
  • Au-Haidhausen: 10.087 Euro/m²
  • Neuhausen-Nymphenburg: 9.721 Euro/m²
  • Bogenhausen: 9.185 Euro/m²
  • Schwabing-Freimann: 9.130 Euro/m²
  • Schwanthalerhöhe: 8.792 Euro/m²
  • Untergiesing-Harlaching: 8.643 Euro/m²
  • Sendling: 8.307 Euro/m²

Im Vergleich dazu sieht’s in Berlin ganz anders aus: Der Preis pro Quadratmeter in Berlin-Mitte liegt bei 6.647 Euro, der teuerste Stadtteil, Dahlem, kommt auf 7.190 Euro und landet damit nur auf Platz 46 im deutschlandweiten Ranking. Der Kontrast zu München ist also enorm, was Käufer und Investoren aufhorchen lässt. Auch Hamburg hat mit Stadtteilen wie Harvestehude, wo Quadratmeterpreise von 10.241 Euro aufgerufen werden, einiges zu bieten, aber die Spitze der Preistabelle wird weiterhin von Bayern übernommen.

Preisdifferenzen innerhalb Deutschlands

Die immense Preisunterschiede innerhalb der deutschen Metropolen sind deutlich spürbar. Während in München für ein neues Zuhause hohe Summen investiert werden müssen, sieht das in Duisburg-Marxloh ganz anders aus, wo der Quadratmeterpreis nur 1.256 Euro beträgt. Solch ein Preisgefälle ist nicht nur eine wirtschaftliche Herausforderung, sondern auch eine soziale Frage, die immer mehr Menschen beschäftigt.

Das Thema Immobilienpreise ist also alles andere als einfach. Der Markt ist dynamisch, die Preise steigen und variieren je nach Stadtteil erheblich. Dabei ist es besonders wichtig für potenzielle Käufer und Mieter, sich über die Entwicklungen in ihrem Wunschstadtteil genau zu informieren. Mehr Informationen dazu sind auch auf immobilienscout24.de zu finden, wo zahlreiche Details zu den Preisen in München bereitgestellt werden.

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