Die Immobilienpreise in Deutschland sind ein heißes Thema, besonders wenn es um die teuersten Städte geht. München und Hamburg führen die Liste an – und das ist kein Zufall. Eine Auswertung des Immobilienportals Immowelt hat die Angebotspreise in den Stadtteilen der 15 größten deutschen Städte analysiert. Das Ergebnis? München hat gleich elf der zwanzig teuersten Stadtteile Deutschlands. Wenn man hier ein Eigenheim in der Altstadt-Lehel kauft, kann man sich auf einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von schwindelerregenden 12.689 Euro einstellen. Wow, das sind Summen, die einem schwindelig werden können!

Aber München ist nicht allein. Hamburg hat mit Harvestehude (10.241 Euro) den einzigen Stadtteil außerhalb Bayerns, der die 10.000-Euro-Marke überschreitet und belegt damit den fünften Platz im bundesweiten Ranking. Auch in Hamburg finden sich acht Stadtteile in den Top 20, darunter auch Rotherbaum und die moderne HafenCity. Doch was ist mit Berlin? Hier liegt der teuerste Stadtteil, Dahlem, mit 7.190 Euro pro Quadratmeter nur auf Platz 46. Ein kleines Trostpflaster für alle, die sich in der Hauptstadt umsehen wollen.

Günstige Alternativen und Überraschungen

Natürlich gibt es auch die Gegenseite der Medaille. Das günstigste Stadtviertel in Deutschland ist Duisburg-Marxloh, wo man für gerade einmal 1.256 Euro pro Quadratmeter ein Eigenheim ergattern kann. Und das Beste – 15 der 20 preiswertesten Viertel befinden sich in Duisburg! Wenn man also auf der Suche nach einem Schnäppchen ist, könnte es sich lohnen, einen Blick in diese Stadt zu werfen.

In Hamburg zahlt man im günstigsten Stadtteil Neuenfelde sogar 45% weniger als im Hamburger Durchschnitt. Das macht die Entscheidung etwas leichter, oder? In Berlin ist es nicht viel anders: Im Stadtteil Neu-Hohenschönhausen kann man 38% unter dem Berliner Durchschnitt sparen. Da fragt man sich doch, warum sich viele für die teuren Viertel entscheiden, wenn es so viele Möglichkeiten gibt, in der Stadt zu wohnen, ohne gleich die Bank zu sprengen.

Ein Blick auf den Immobilien-Preisspiegel

Der Immobilien-Preisspiegel, der auf einer Umfrage unter Immobilienvermittlern von LBS und Sparkasse basiert, kann hier noch mehr Licht ins Dunkel bringen. Diese Umfrage gibt einen Überblick über die Marktlage im Neubau und Bestand und umfasst rund 1.000 Städte. Darunter sind 15 Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern, 67 Städte mit über 100.000 Einwohnern und zahlreiche Einpendlerorte. Die Preisspannen für Baugrundstücke und Eigenheime variieren stark, je nach Lage und Ausstattung. Ein Einfamilienhaus in mittlerer bis guter Lage kann schnell mehrere hunderttausend Euro kosten.

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Mit einer Deutschlandkarte, die per Mouse-over die Werte der jeweiligen Stadt anzeigt, wird das Ganze noch anschaulicher. Man kann einfach zoomen und die eigenen Wunschorte erkunden. Die Erhebung ist aktuell für Anfang 2025 geplant, und es bleibt spannend, wie sich die Preise bis dahin entwickeln werden.