In einem einschneidenden Wandel steht das Filialnetz von Saturn, das sich derzeit stark verändert. Wie Gameswirtschaft berichtet, sinkt die Anzahl der Saturn-Filialen in Deutschland auf ein historisches Tief. Aktuell sind nur noch 29 Standorte in Betrieb, eine erschütternde Bilanz, die sich bis Ende des Jahres weiter verschlechtern wird.

Während sich die Einzelhandelslandschaft weiter wandelt, werden bis Ende 2026 insgesamt sieben Filialen geschlossen oder umgebaut. Besonders einschneidend ist die Schließung der Saturn-Filiale in Wiesbaden, die am 29. August 2026 für immer ihre Türen schließen wird. Auch die Filiale in Witten blieb seit dem 30. Mai 2026 dauerhaft geschlossen. Das macht klar: Die Anzahl der Saturn-Märkte fällt erstmals unter 30.

Geplante Veränderungen

Ein Blick auf die weiteren geplanten Schließungen und Umbauten zeigt, dass die Veränderungen in diesem Jahr nicht aufhören werden. Neben der Wiesbadener Filiale stehen auch Umbaumaßnahmen in Städten wie Halle, Krefeld und Dortmund auf der Liste. Laut den aktuellen Plänen wird beispielsweise die Filiale in Köln an der Hohe Straße in ein MediaMarkt Tech Village umgewandelt, die Eröffnung ist für 2026 eingeplant.

  • Geplante Schließungen:
    • Halle / Leipziger Straße (Sommer 2026)
    • Köln / Hohe Straße (Umbau zum Tech Village, Sommer 2026)
    • Krefeld / Neusser Straße (Sommer 2026)
    • Dortmund / Westenhellweg (31. Juli 2026)
    • Bremen / Einkaufspark Duckwitz (13. Juni 2026)

Der deutschlandweite Rückgang

Die Situation ist nicht nur in Hamburg angespannt; bundesweit gibt es mehrere Bundesländer, die mittlerweile keine Saturn-Märkte mehr ihr Eigen nennen können, darunter Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Auch Niedersachsen und das Saarland finden sich auf dieser Liste.

Die drastischen Änderungen sind das Ergebnis eines anhaltenden Trends in der Elektronikbranche. Bereits im Jahr 2025 schloss Saturn über 30 weitere Märkte oder wandelte diese in MediaMarkt-Filialen um. Ein Umstand, der zeigt, wie hart die Konkurrenz im Einzelhandel geworden ist und dass sich die Kundenverhalten grundlegend ändern.

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Insgesamt ist die Entwicklung der Saturn-Kette eine große Herausforderung für die Unternehmensleitung, die sich nun neue Strategien überlegen muss, um im wettbewerbsintensiven Markt bestehen zu können. Diese Anpassungen sind notwendig, um auch künftig für die Kund:innen attraktiv zu bleiben und der Konkurrenz zu trotzen. Es bleibt spannend zu beobachten, wohin die Reise für Saturn in den kommenden Jahren führen wird.