Heute ist der 2.05.2026 und in Bergedorf gibt es erfreuliche Nachrichten aus der Wildtierstation. Diese wichtige städtische Auffangstation soll in Zukunft verstärkt gefördert werden. Der Beschluss wurde fast einstimmig von der Bezirksversammlung gefasst und ist ein Zeichen der vereinten Front gegen die Herausforderungen, mit denen der Tierrettungsverein „Looki“ konfrontiert ist. Eingebracht von der CDU und den Grünen, erhielt der Antrag breite Unterstützung von allen Fraktionen – von der SPD bis zur AfD. Einzig die FDP enthielt sich.
Die Zukunft der Wildtierstation stand zeitweise auf der Kippe, da die finanzielle Situation des Vereins sich erheblich verschärft hat. Fördermittel sind rar geworden, und doch haben mediale Aufmerksamkeit sowie großzügige Spenden die Arbeit des Vereins bis zum Jahresende sichern können. Dennoch bleibt die Lage angespannt und es bedarf weiterer Unterstützung.
Engagierte Helfer und betreute Tiere
In der Wildtierstation sind rund 52 ehrenamtliche Helfer aktiv, die sich tagtäglich um etwa 500 Tiere kümmern. Viele dieser Tiere sind dauerhaft auf Pflege und Versorgung angewiesen. Darunter befinden sich rund 20 Waschbären, zwölf Nutrias, fünf Igel mit Handicap, 25 Kamerunschafe, zwei Ziegen und etwa 60 Hühner. Diese Vielfalt an Tieren zeigt die Bedeutung der Station für den Tierschutz in der Region.
Der Beschluss zur Förderung wird nun an den Senat weitergeleitet, und die Entscheidung darüber liegt in den Händen von Katharina Fegebank, der Zweiten Bürgermeisterin der Grünen. Ihre Entscheidung wird entscheidend für die weitere Arbeit der Wildtierstation sein. Das Engagement aller Beteiligten ist nicht nur bewundernswert, sondern auch notwendig, um den Tieren in der Region eine sichere Zuflucht zu bieten.
Ein Zeichen der Hoffnung
Die Situation in der Wildtierstation illustriert eindrucksvoll die Herausforderungen, vor denen viele Tierschutzorganisationen stehen. Trotz der angespannten finanziellen Lage bleibt die Hoffnung, dass durch die Unterstützung der Stadt und die große Solidarität der Bevölkerung eine positive Wende möglich ist. Der Schutz der Tiere ist nicht nur eine Aufgabe für Einzelne, sondern ein gemeinschaftliches Anliegen, das uns alle betrifft.
Die Wildtierstation in Bergedorf ist ein leuchtendes Beispiel für den Zusammenhalt in der Gesellschaft, wenn es darum geht, notleidenden Tieren zu helfen. Es bleibt zu hoffen, dass die Zusagen auch in Taten umgesetzt werden und die Station auch in Zukunft ein sicherer Hafen für die Tierwelt bleibt.