Die beliebte Crêperie „Crème de la Crêpe“ in Ottensen hat einen neuen Namen: Ab sofort firmiert das Lokal als „La Crème“. Hinter dieser neuen Identität steht Jean Brard, der zuvor sieben Jahre lang die Crêperie leitete und während der Corona-Pandemie kreativ wurde, indem er Käse- und Wurstboxen verkaufte. Diese Idee legte den Grundstein für sein neues Feinkostgeschäft, das unter dem Motto „Fromage, Amour & Charcuterie“ (Käse, Liebe und Fleischspezialitäten) einen großen Schwung in die lokale Gastronomieszene bringen möchte.

Das neue Konzept von Brard beinhaltet eine breite Auswahl an Delikatessen. Kunden können sich auf eine exquisite Auswahl an Käse, Wurst und Weinen freuen, die überwiegend aus Frankreich, aber auch aus Italien und Deutschland stammen. Die Reaktionen der Besucher sind durchweg positiv, und viele ehemalige Stammgäste der Crêperie haben bereits den neuen Laden für sich entdeckt. Das zeigt, dass Brard ein gutes Händchen für genussvolle Angebote hat.

Erweiterung des Angebots

Ab Ende Mai plant Brard, das Angebot weiter auszubauen. Dann möchte er kleine Gerichte und Wein an einem großen Tisch im Laden sowie an Außenplätzen anbieten. Zudem will er die Produktpalette im Laden erweitern und sucht gerade nach einer Bäckerei für hochwertiges, handwerklich hergestelltes Brot. Auch T-Shirts mit frankophilen Motiven werden im Laden angeboten, womit La Crème nicht nur ein Treffpunkt für Feinschmecker, sondern auch für Kulturinteressierte werden soll.

Die Gastronomie in Hamburg zeigt sich aktuell in einem Aufschwung, wie eine Studie des Ifo-Instituts und der Technischen Universität München zeigt. Diese Studie, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, belegt, dass die Umsätze in deutschen Großstädten, darunter auch Hamburg, inflationsbereinigt über den Werten vor der Corona-Pandemie liegen. Das bestätigt Ifo-Experte Simon Krause: Trotz der Herausforderungen durch den Krieg in der Ukraine und die allgemeine Inflation sind die Gaststätten in den Städten wieder gut besucht.

Verändertes Konsumverhalten

Interessant ist auch, dass sich das Konsumverhalten der Menschen verändert hat. Sie gehen vermehrt in Restaurants und Cafés in Wohnortnähe und am Wochenende. Auch der sogenannte „Donut-Effekt“, der durch mehr Homeoffice entsteht, führt zu einer Verschiebung der Umsätze aus den Innenstädten in die Wohngebiete und Vororte. In konsumschwächeren Gebieten zeigt sich die Umsatzentwicklung allerdings weniger positiv. Die Ergebnisse dieser Studie untermauern die positive Entwicklung, die auch Brard mit seinem neuen Konzept anstrebt.

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Die Gastronomie in Hamburg ist also im Aufwind, und mit neuen Ideen wie La Crème wird diese Entwicklung weiter gefördert. Wer sich in Ottensen auf die Suche nach guten Käse- und Wurstwaren macht oder einfach eine genussvolle Auszeit genießen möchte, sollte unbedingt einen Besuch in Brards neuem Laden einplanen.

Weitere spannende Informationen über die Gastronomie und deren Entwicklungen finden Sie auf den Webseiten von Genuss Guide Hamburg, Wirtschaft.com und dem Deutschen Gastronomie Institut.