In Ottensen hat sich etwas Spannendes getan! Die ehemalige Crêperie „Crème de la Crêpe“ hat sich in „La Crème“ verwandelt. Der neue Besitzer, Jean Brard, der zuvor sieben Jahre lang die Crêperie geleitet hat, hat ein ganz neues Konzept entwickelt. Unter dem Motto „Fromage, Amour & Charcuterie“ (Käse, Liebe und Fleischspezialitäten) erwartet die Gäste nun ein Feinkostgeschäft, das die Geschmacksknospen zum Tanzen bringt. Brard hat während der Corona-Pandemie Käse- und Wurstboxen verkauft, was ihn auf die Idee brachte, diesen neuen Laden zu eröffnen.
In „La Crème“ finden sich nicht nur erlesene Käsesorten und köstliche Wurstwaren, sondern auch eine feine Auswahl an Weinen und anderen Delikatessen, die größtenteils aus Frankreich stammen. Natürlich gibt es auch Leckerbissen aus Italien und Deutschland. Die ersten Rückmeldungen der Kunden sind durchweg positiv – viele Stammgäste der ehemaligen Crêperie sind auch hier anzutreffen und scheinen sichtlich begeistert von dem neuen Konzept.
Ein neues Konzept mit Zukunft
Brard hat bereits Pläne, das Angebot bis Ende Mai zu erweitern. Geplant sind kleine Gerichte und Wein, die an einem großen Tisch im Laden sowie an Außenplätzen serviert werden sollen. Das klingt nach einem perfekten Ort, um gemütlich mit Freunden zusammenzusitzen und die französische Lebensart zu genießen! Zudem sucht Brard nach einer Bäckerei, um hochwertiges, handwerklich hergestelltes Brot anzubieten. Schließlich harmoniert ein gutes Stück Brot wunderbar mit Käse und Charcuterie.
Und das ist noch nicht alles! Im Laden werden auch T-Shirts mit frankophilen Motiven verkauft – für alle, die ein Stück Frankreich mit nach Hause nehmen möchten. Es ist viel Liebe und Leidenschaft in dieses neue Konzept geflossen, und man spürt, dass Brard seine Gäste glücklich machen möchte.
Ein Aufschwung in der Gastronomie
<pInteressanterweise zeigt eine aktuelle Studie des Ifo-Instituts und der Technischen Universität München, dass sich die Gastronomie in deutschen Großstädten, trotz aller Krisen, erholt hat. Die Umsätze liegen inflationsbereinigt sogar über den Werten vor der Corona-Pandemie. Ein Ifo-Experte, Simon Krause, erwähnt, dass der Aufschwung in der Gastronomie auch durch die gestiegenen Kosten für Personal, Lebensmittel und Energie unterstützt wird, die die Betriebe an die Gäste weitergeben konnten. Die Gaststätten in den Großstädten sind wieder gut besucht und die Menschen strömen in die Restaurants und Cafés, besonders in wohnortnahe Gebiete.
Komischerweise hat das veränderte Konsumverhalten auch dazu geführt, dass viele nun eher am Wochenende essen gehen oder Cafés besuchen. Das Homeoffice hat dazu geführt, dass die Menschen ihre Freizeit mehr lokal verbringen, wodurch sich Umsätze aus den Innenstädten in die Vororte verschieben – ein Phänomen, das man den „Donut-Effekt“ nennt. Diese Entwicklung könnte sich positiv auf neue Gastronomie-Konzepte wie „La Crème“ auswirken.
Wer mehr über diesen Aufschwung in der Gastronomie erfahren möchte, kann sich auf der Webseite des Deutschen Gastronomie Instituts informieren: Hier entlang! Es bleibt spannend, wie sich die Gastronomielandschaft weiterentwickeln wird und ob neue Ideen, wie die von Jean Brard, den Nerv der Zeit treffen.