Wandsbek 2045: Gemeinsam die Zukunft gestalten
Wandsbek, ein Bezirk, der sich nicht nur um seine Vergangenheit kümmert, sondern auch mutig in die Zukunft blickt! Hier wird derzeit an einem strategischen Leitbild gearbeitet, das die Weichen für die Entwicklung bis 2045 stellen soll. Der Integrierte Bezirkliche Entwicklungsrahmen „Wandsbek 2045“ ist in der Mache und soll als gemeinsamer Orientierungsrahmen für Verwaltung, Politik und die Stadtgesellschaft dienen. Und das Beste? Die Bürger sind eingeladen, aktiv an diesem Prozess teilzunehmen und ihre Meinungen einzubringen!
Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter von Wandsbek, hat die Bedeutung der Rückmeldungen der Bürger besonders betont. Schließlich geht es darum, Wandsbek trotz des stetigen Bevölkerungswachstums, des Nutzungsdrucks und der Herausforderungen des Klimawandels lebenswert zu halten. In den vergangenen Monaten haben bereits zwei Online-Dialoge stattgefunden, in denen Bürgerinnen und Bürger Maßnahmen bewerten und kommentieren konnten. Es wird spannend, zu erfahren, welche Ideen die Wandsbeker für ihre Stadt haben.
Handlungsfelder für die Zukunft
Im Rahmen des Projekts werden drei zentrale Handlungsfelder hervorgehoben: „Wandsbek wächst koordiniert“, „Wandsbek vernetzt nachhaltig“ und „Wandsbek lebt Vielfalt“. Dabei zeigt eine Auswertung des Beteiligungsverfahrens, dass die Themen Mobilität, Freiräume und Grünflächen die größte Priorität für die Bürger haben. Mobilität wurde in 50 % der Beiträge angestoßen – ein klares Zeichen, dass hier Handlungsbedarf besteht!
Doch nicht nur die Mobilität steht auf der Agenda. Auch die sozialen Infrastrukturen, das Wohnen und die Gestaltung der Freiräume sind gewichtige Themen. Der Stadtrand von Wandsbek, der beim Kongress „HEY/Hamburg“ als zentraler „Hub“ zwischen Stadt und Umland bezeichnet wurde, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Um den Stadtrand als Wirtschafts-Hub weiterzuentwickeln, ist es entscheidend, die Rückmeldungen der Bürger ernst zu nehmen und strukturelle Lösungen zu finden. Hier gibt es viel Potenzial – nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Lebensqualität der Bewohner.
Ein Blick über den Tellerrand
Das Stadtentwicklungsprojekt „Hamburg 2040“, initiiert von der Handelskammer, spielt ebenfalls eine Rolle in diesem Kontext. Wandsbek hat einen dichten Kern und eine große Stadtrandfläche, die es zu fördern gilt. Die Ergebnisse des Projekts zeigen, dass eine stärkere überregionale Zusammenarbeit in der Metropolregion von 82 % der Umfrageteilnehmer befürwortet wird. Das ist ein starkes Signal, das nicht ignoriert werden darf.
Die Themen Klima und Gesundheit sind ebenfalls präsent, auch wenn sie in den Rückmeldungen bisher nur sporadisch aufgetaucht sind. Vor allem die „Hitze im Sommer“ wurde nur einmal erwähnt. Hier könnte Wandsbek durch seine zahlreichen Grünflächen attraktive Lösungen bieten, um dem Klima resilienter zu begegnen. Es ist klar, dass die Aufgabe „Wandsbek 2045“ viel Bürgerbeteiligung und Fachwissen erfordert. Es braucht die Stimmen der Menschen, die hier leben, um die Zukunft lebenswert zu gestalten!
In einer Zeit, in der nachhaltige Stadtentwicklung immer wichtiger wird, ist Wandsbek auf einem vielversprechenden Weg. Die Herausforderungen sind groß, aber die Chancen, die sich bieten, sind es ebenso. Vielleicht wird Wandsbek bald als Vorreiter für eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung in der Region gefeiert!
Für mehr Informationen zu nachhaltigen Städten und Gemeinden können Sie die Webseite des Bundesumweltministeriums besuchen.
