Natürlich! Kunst trifft Poesie in Wandsbek
Heute ist der 22.06.2026 und wir blicken mit Vorfreude auf eine ganz besondere Veranstaltung in Wandsbek. Die Ausstellung „Natürlich!“ von den talentierten Künstlerinnen Sabine Kisvari und Sonja Struwe steht vor der Tür. Am Dienstag, dem 30. Juni, um 16:30 Uhr wird die Eröffnung durch Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff stattfinden. Ein Grund mehr, sich den Termin rot im Kalender anzustreichen!
Die beiden Künstlerinnen haben eine faszinierende Kombination aus Malerei und Poesie geschaffen, die das Publikum auf eine Reise durch die Natur mitnimmt. Gezeigt werden Werke von Bäumen und Landschaften, die nicht nur die Augen, sondern auch die Sinne ansprechen. Abstrakte, haptische Werke laden ein, sie zu berühren – eine Einladung zur aktiven Auseinandersetzung mit der Kunst.
Ein Dialog der Sinne
Sabine Kisvari versteht ihre Malerei als einen Dialog. Ihre Werke erzählen Geschichten, die sich hinter den Farben und Strukturen verbergen. Sie verwendet Materialien wie Erden, Sand und Pigmente, ja sogar Baummaterial und Marmormehl. Diese Verarbeitung führt zu faszinierenden Oberflächen mit Rissen und Sprüngen – quasi ein Abbild des Lebens selbst, mit all seinen Wunden und Schönheiten. Man kann sich gut vorstellen, wie die Betrachter durch die Ausstellung schlendern und dabei die haptischen Qualitäten der Werke genießen, als ob sie selbst Teil dieser Geschichten werden.
Sonja Struwe ergänzt die visuellen Eindrücke mit poetischen Texten, die die Bilder tiefgründiger machen. Ihre Gedichte sind nicht einfach nur Worte, sie sind eine Brücke, die die Betrachter dazu einlädt, die Kunst vielschichtiger wahrzunehmen. Kunst wird hier zu einem Erlebnis, das über das Sehen hinausgeht: es wird fühlbar, erfahrbar – ein wahres Zusammenspiel zwischen Bild und Text.
Die Künstlerinnen im Fokus
Ein kleiner Blick in die Biografien der beiden Künstlerinnen: Sonja Struwe, geboren 1942 in Magdeburg, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Mit 13 Jahren zog sie nach Hamburg, wo sie eine kaufmännische Ausbildung absolvierte und schließlich im Verlag und im Theaterbüro arbeitete. Ihre Leidenschaft fürs Dichten und Schreiben entwickelte sich früh, und heute kann sie auf mehrere Lyrik-Bände und Kurzgeschichten zurückblicken.
Sabine Kisvari, 1953 in Hamburg geboren und wohnhaft in Rahlstedt, hat sich seit 2001 der Malerei verschrieben. Ihre Werke sind nicht nur Ausdruck ihrer inneren Welt, sondern auch ein Spiegel der Natur, die sie umgibt. Ihre künstlerische Reise ist eine Einladung, die Welt durch ihre Augen zu sehen.
Ein barrierefreies Erlebnis
Die Ausstellung ist vom 29. Juni bis 31. Juli 2026 im Bezirksamt Wandsbek, Schloßstraße 60, im 2. Obergeschoss zu besichtigen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag, 7 bis 19 Uhr. Und keine Sorge – der Zugang ist barrierefrei über einen Fahrstuhl im Bereich des Haupteingangs. So kann wirklich jeder die Schönheit und Tiefe dieser Kunstwerke erleben!
In der heutigen Zeit, wo Kunst oft nur in den Hintergrund gedrängt wird, zeigt die Ausstellung „Natürlich!“ eindrucksvoll, wie wichtig der Dialog zwischen verschiedenen Kunstformen ist. Ähnlich wie in der zeitgenössischen Kunst, wo Künstler wie Bridget Riley oder Neo Rauch mit ihren eigenen Ansätzen neue Perspektiven eröffnen, zeigen auch Kisvari und Struwe, dass Kunst ein lebendiger Austausch ist. Diese Ausstellung könnte ein Anstoß sein, über die Rolle der Kunst in unserer Gesellschaft nachzudenken und die Schönheit der Natur in all ihren Facetten zu feiern.
