In Jenfeld tut sich einiges: Seit 2019 ist dieser Stadtteil ein wichtiger Teil des Innovationsprojekts „Integrierte Stadtteilentwicklung RISE“. Hier liegt der Fokus auf der Verbesserung der Wegeverbindungen, was nicht nur für die Bewohner von Bedeutung ist, sondern auch die gesamte Attraktivität des Viertels steigert. Das Fußverkehrskonzept, das in Jenfeld entwickelt wurde, ergänzt dabei wichtige Erkenntnisse aus dem RISE-Fördergebiet und sorgt dafür, dass das Wegenetz für Fußgänger sicherer und ansprechender wird. Wie hamburg.de berichtet, ist es eine Reaktion auf die Forderung des Senats, bis 2024 für mindestens einen Stadtteil ein solches Konzept aufzustellen.

Den großen Schritt macht das Bezirksamt Wandsbek, das schon 2020 die steg Hamburg mbH mit der Entwicklung des integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) betraute. Das IEK ist das Herzstück der RISE-Gebietsentwicklung in Jenfeld-Zentrum und stellt sicher, dass alle Maßnahmen koordiniert und zielgerichtet umgesetzt werden. Die Laufzeit des RISE-Programms in Jenfeld erstreckt sich bis Ende 2026. Laut bv-hh.de waren die bezirklichen Fachämter und Behörden eng in die Erstellung des IEK eingebunden, um alle Aspekte der Stadtentwicklung zu berücksichtigen.

Öffentliche Beteiligung und Zukunftsplanung

Ein besonders wichtiger Bestandteil des Fußverkehrskonzepts ist die Bürgerbeteiligung. Jenfelderinnen und Jenfelder wurden sowohl vor Ort als auch digital befragt, um ihre Bedürfnisse und Ideen zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Umfragen flossen in die Erstellung des Konzepts ein. Wie bereits erwähnt, wurden Teilgebiete mit besonderem Handlungsbedarf identifiziert, in denen gezielte Maßnahmen geplant und umgesetzt werden sollen. Dies alles geschieht in enger Abstimmung mit der Bevölkerung, und die bereits gemeldeten Hinweise wurden in den Entwicklungsprozess integriert. hamburg.de hebt hervor, dass die Öffentlichkeitsbeteiligung bereits abgeschlossen ist.

Was steht als Nächstes an? Die steg Hamburg mbH wird dem Ausschuss die wesentlichen Inhalte des IEK präsentieren, und dabei auch die nächsten Schritte darlegen. Dies stellt sicher, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind und die Stadtteile Entwicklung weiter vorangetrieben wird. Es kommt also Bewegung in Jenfeld, und die Bewohner dürfen auf eine sichere und einladende Umgebung hoffen.