Heute ist der 4.06.2026 und in Winterhude tut sich etwas ganz Besonderes. Drei junge Helden – der 13-jährige Papa Yaw und seine zwei Schulkameraden Kian und Jonathan, beide erst 11 Jahre alt – haben sich auf eine Mission begeben, die das Herz berührt. Seit einem Monat sammeln die Jungs Spenden, und das Ganze geht nicht nur um ein paar Euro, sondern um echte Unterstützung für Obdachlose. Es geht ihnen darum, gemeinsam einzukaufen und zu kochen. Ein schöner Gedanke, nicht wahr?

Bislang haben sie stolze 90 Euro gesammelt. Allerdings gab es einen kleinen Rückschlag: 50 Euro, die aus einem der Ranzen verschwunden sind – vermutlich gestohlen. Aber die drei lassen sich nicht entmutigen und setzen ihre Bemühungen in Winterhude unermüdlich fort. Ein Wendepunkt kam, als sie auf die 70-jährige Susann Stoldt trafen. Zunächst spendete sie 5 Euro, doch nur drei Tage später kontaktierte sie die Schule der Kinder und unterstützte sie mit 250 Euro. Wow, das nenne ich mal einen Aufschwung! Eine Kollegin von Susann legte noch einmal 100 Euro oben drauf. Und so stehen die Jungs nun bei insgesamt 400 Euro an Spenden.

Ein Projekt mit Herz

Dieses großartige Projekt ist Teil des Fachs „Projekte“ an der Stadtteilschule Winterhude. Hier können Schüler in Gruppen arbeiten und Themen wählen, die ihnen am Herzen liegen. Papa Yaw hat bereits mit seiner Kirchengemeinde Obdachlosen geholfen, und Kian hat auch schon an „Hinz & Kunzt“-Verkäufer gespendet. Es zeigt, wie wichtig ihnen das Thema ist. Die Schüler haben sich sogar bei der Tafel und der Einrichtung CaFée mit Herz erkundigt, um herauszufinden, wie sie am besten helfen können.

Der ursprüngliche Plan, warme Suppe zu kochen, musste aufgrund von Transportproblemen geändert werden. Stattdessen entschieden sie sich, abgepackte Lebensmittel zu kaufen, um eine hygienische Verteilung sicherzustellen. Der erste Großeinkauf umfasste Toastbrot, Corny-Riegel, Mineralwasser und Dosen passierte Tomaten. Ja, die Dosen gehen an die Tafel, während der Rest an wohnungslose Menschen rund um den Barmbeker Bahnhof verteilt wird. Ganz schön viel zu tun für die drei Jungs!

Gemeinsam stark – Unterstützung in der Nachbarschaft

Aktuell verbleiben noch 300 Euro auf ihrem Konto, und die Familienmitglieder helfen beim Transport der Lebensmittel. Lehrerin Joy Harder hat ihnen sogar mehr Zeit für das Projekt eingeräumt. Das zeigt, dass die Schule hinter den Schülern steht und ihre Initiative unterstützt. Wenn das nicht motivierend ist! Es ist wirklich schön zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkommt, um diejenigen zu unterstützen, die es am dringendsten brauchen.

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Es sind solche Geschichten, die den Glauben an die Menschlichkeit zurückbringen. In einer Welt, die oft kalt und unbarmherzig erscheint, zeigen diese drei Jungen, dass es auch anders geht. Ihre Entschlossenheit und ihr Mitgefühl sind ein Lichtblick in der Dunkelheit und eine Erinnerung daran, dass jeder von uns einen Unterschied machen kann, egal wie klein die Geste auch sein mag. Und vielleicht inspirieren sie ja auch andere, einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Ein Hoch auf die kleinen großen Helden von Winterhude!