In der Hansestadt Hamburg ist heute, am 9. Mai 2026, richtig was los – denn gleich an drei Orten blitzen die mobilen Radarfallen. Die Stadt hat sich nicht umsonst auf die Fahnen geschrieben, die Geschwindigkeitsüberwachung verstärkt durchzuführen. Autofahrer sind aufgefordert, ein vorausschauendes Fahrverhalten an den Tag zu legen!
Aktuell sind die Blitzerstandorte in St. Georg, Billstedt und Dulsberg aktiv. Die erste Meldung kam um 14:21 Uhr aus der Mö-Passage in St. Georg, wo ein striktes Tempolimit von nur 20 km/h gilt. Kurz darauf, um 13:39 Uhr, wurde auf der A1 in Billstedt mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h geblitzt. Der letzte Standort heute ist Dulsberg-Süd, wo sogar nur 10 km/h erlaubt sind und um 16:05 Uhr ein Blitzer registriert wurde. Diese Informationen sind natürlich freibleibend, denn die Blitzstandorte können sich jederzeit ändern, so wie auch die Polizei mit ihren Mobilen Blitzern reagiert – da sollte man die Augen offenhalten!
Die Blitz-Hauptstadt Hamburg
Hamburg hat sich im Vergleich zu anderen Städten wie Berlin und München einen besonderen Ruf erarbeitet: Hier überschreiten Autofahrer häufiger die zulässigen Geschwindigkeiten. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass im Jahr 2023 über 620.000 Geschwindigkeitsüberschreitungen durch mobile Blitzer registriert wurden, was heftige Einnahmen von mehr als 44 Millionen Euro zur Folge hatte. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um rund 500.000 Euro. Das lässt nicht nur bei den Stadtbehörden die Kassen klingeln, sondern verdeutlicht auch, dass hier Handlungsbedarf ist.
Die Polizei setzt zur Überwachung mittlerweile 18 Blitzanhänger ein und plant eine Erhöhung auf bis zu 20. Diese mobilen Blitzgeräte haben sich als sinnvoll erwiesen und werden nicht nur in stark frequentierten Innenstadtlagen, sondern auch in äußeren Stadtteilen eingesetzt. So wie am 3. Oktober 2025, als an gleich sieben Standorten wie dem Sander Damm und der Tarpenbekstraße geblitzt wurde.
Aktuelle Entwicklungen in der Blitzkontrolle
Die Blitzstandorte erstrecken sich übrigens über die gesamte Stadt und umfassen auch weniger frequentierte Bereiche. Ein paar Beispiele gefällig? Da wären Bürgerweide in Borgfelde, Kleiner Schäferkamp in Eimsbüttel und viele mehr. Erfreulich ist zudem, dass die Polizei intensiv an neuen Methoden zur Geschwindigkeitsmessung arbeitet, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.
Abschließend sollte jeder Autofahrer daran denken, dass die Nutzung von Radarwarnern strengen gesetzlichen Vorgaben unterliegt und Blitzer-Apps während der Fahrt nicht aktiviert werden dürfen. Informiert euch bestmöglich, damit es bei der nächsten Fahrt nicht zur unliebsamen Überraschung kommt!
Für weitere Infos zu den aktuellen Blitzstandorten kann man sich bei news.de und nag-hamburg.de umsehen. Ein bisschen Vorsicht kann schließlich nicht schaden!