In Hamburg-Langenhorn tut sich was! Die Bezirksverwaltung lädt die Bürger:innen hierzu zur zweiten öffentlichen Themenwerkstatt ein, die am Mittwoch, den 12. November 2025, von 18:00 bis 21:00 Uhr in der Fritz-Schumacher-Schule stattfinden wird. Dies ist Teil der Initiative zur Entwicklung eines Stadtteilentwicklungskonzepts (STEK) für Langenhorn, das einen Blick auf die Zukunft des Stadtteils werfen soll. Das Projekt wird vom Bezirksamt Hamburg-Nord in Zusammenarbeit mit den Büros luchterhandt & partner sowie RABE LANDSCHAFTEN vorangetrieben und hat seinen Anfang im Oktober 2024 genommen. Die zwei Jahre dauernde Projektzeitraumsoll voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen sein.

Das STEK verfolgt mehrere wichtige Ziele: Angefangen bei Wohnungsbau über die soziale Infrastruktur bis hin zur Freiraumentwicklung. Langfristig soll die Lebensqualität in Langenhorn gesichert werden. Dabei wird besonders auch die Nachverdichtung berücksichtigt, um den wachsenden Bedarfen an sozialen Einrichtungen gerecht zu werden.

Wichtige Mitmach-Möglichkeiten

Bürgerbeteiligung steht im Mittelpunkt dieser Initiative. Die Anwohner:innen sowie lokale Akteur:innen sind herzlich eingeladen, ihre Perspektiven, Ideen und Erfahrungen einzubringen. Neben der Möglichkeit, vor Ort teilzunehmen, gibt es auch eine digitale Plattform, die seit dem 7. April 2025 für die Online-Beteiligung zur Verfügung steht: stek-langenhorn.beteiligung.hamburg. Dort können alle Interessierten aktiv mitgestalten und ihren Input anbieten.

Die kommende Themenwerkstatt wird den aktuellen Stand des STEK aufzeigen und es den Teilnehmenden ermöglichen, in Arbeitsgruppen zu den Bereichen Wohnen, Gewerbe sowie Klimaschutz und Energie erste Lösungsvorschläge zu entwickeln. Dies bietet nicht nur Raum für Diskussionen, sondern auch eine Plattform, um auf Mängel und Potenziale des Stadtteils hinzuweisen.

Kritik und Herausforderungen

CDU Hamburg-Nord hebt hervor, wie wichtig es ist, langjährig engagierte Akteure dauerhaft in den Prozess zu integrieren. Nur so könne eine breite Akzeptanz der Ergebnisse in der Bevölkerung sichergestellt werden.

Ein Beschlussvorschlag sieht vor, dass mindestens zwei Drittel der ausgewählten Bürger:innen in der Stadtteildelegation anwesend sind, um eine faire Vertretung zu gewährleisten. Zudem soll die Evaluierung des gesamten Prozesses erfolgen, die dem Stadtentwicklungsausschuss und der Stadtwerkstatt präsentiert werden soll, um Transparenz und Professionalisierung zu gewährleisten.

Insgesamt zeigt sich, dass in Langenhorn viel in Bewegung ist. Die Kombination aus Bürgerbeteiligung und professioneller Planung soll dazu beitragen, dass der Stadtteil sich zukunftsfähig entwickelt und die Lebensqualität für alle Bewohner:innen gewahrt bleibt.