Ein spannendes Duell fand gestern zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig statt, das die Kiezkicker trotz einer 1:2-Niederlage mit einem guten Gefühl in die nächsten Spiele gehen lässt. Millernton berichtet, dass die Mannschaft von Trainer Timo Schultz in dieser Begegnung trotz erheblicher Personalsorgen ansehnlichen Fußball zeigte.

Vor dem Spiel machte ein Magen-Darm-Virus die Runde im Team, und so mussten gleich mehrere Spieler wie James Sands, Ricky-Jade Jones, Manos Saliakas, Mathias Pereira Lage, Karol Mets, David Nemeth und Adam Dźwigała passen. Auch Hauke Wahl ließ sich nur schwach auf der Bank sehen. Dennoch bewies das Team, dass es auch unter Druck gut verteidigen kann.

Starkes Defensivspiel und Chancenverwertung

Die Partie begann im Stadion von RB Leipzig mit einer dominanten Vorstellung der Hausherren, die jedoch auf die stabile Defensive von St. Pauli (aufgestellt im 5-4-1-System) trafen. Leipzig konnte zwar mehr Ballbesitz verzeichnen, tat sich aber schwer, klare Chancen zu kreieren. Es war ein spannender Moment in der 34. Minute, als Martijn Kaars die Latte traf und den Kiezkickern beinahe die Führung bescherte.

Kurz vor der Halbzeit war es dann allerdings Leipzig, das mit einem kuriosen Treffer von Schlager in Führung ging (44. Minute). Dies brachte die nötige Sicherheit für die Sachsen, während St. Pauli mit der knappen Rücklage in die Kabine ging. Die zweite Halbzeit begann unglücklich für die Gäste, als Willi Orbán nach einem Eckball auf 2:0 erhöhte.

Ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft

Doch St. Pauli ließ den Kopf nicht hängen. Über die gesamte Spielzeit hinweg bewährte sich die Defensive, und es gelang ihnen, wieder ins Spiel zu finden. Ab der 78. Minute kam Abdoulie Ceesay, der stark aufspielte, zum Anschlusstreffer. Dieser gab der Mannschaft frischen Aufwind und ließ die Hoffnung auf einen Ausgleich aufkeimen.

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In der Nachspielzeit hatten die Kiezkicker schließlich die große Chance auf das 2:2, doch der Schuss von Irvine ging knapp vorbei. Trotz der Niederlage können die Hamburger mit einem positiven Gefühl aus dem Spiel gehen. Ceesay und Fujita zeigten starke Leistungen, während Metcalfe für die nötige Balance in der Mannschaft sorgte. „Das Ergebnis ist nicht das Wichtigste, es zählt, dass wir als Team zusammenstehen und uns weiterentwickeln“, fasste ein zufriedener Trainer Timo Schultz nach der Partie zusammen.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass St. Pauli sich trotz der Niederlage als ordentlich aufspielenden Gegner präsentierte und mit ihrer stabilen Defensive für die kommenden Spiele gerüstet ist. Leipzig hingegen hat mit dem Sieg einen weiteren Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation gemacht.