Saliakas verlässt St. Pauli: Rückkehr zu Olympiakos Piräus!
Der FC St. Pauli muss einen weiteren prominentem Abgang verkraften: Manolis Saliakas, der griechische Rechtsverteidiger, verlässt den Verein nach vier Jahren und kehrt zu Olympiakos Piräus zurück. Dieser Schritt wurde am Freitagvormittag offiziell vom Verein bestätigt. Saliakas war ursprünglich bis 2027 an den Kiezclub gebunden, nutzt nun jedoch die Gelegenheit, eine neue Herausforderung einzuschlagen.
Der Transfer bewegt sich im Rahmen von etwa einer Million Euro, obwohl einige Medien von rund 1,5 Millionen Euro sprechen. Über die genauen Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart, ein übliches Verfahren in solchen Fällen. „Es ist nachvollziehbar, dass Manolis diese Chance ergreift, internationales Flair schnuppern zu wollen“, sagt Sportchef Andreas Bornemann, der sich für Saliakas‘ Einsatz und Willen bedankt.
Eine Rückkehr an die Wurzeln
Interessant ist die Tatsache, dass Saliakas bereits 2013 als 16-Jähriger in die Jugendakademie von Olympiakos begann, jedoch erst in der U20 zum Einsatz kam. Bei St. Pauli absolvierte der Defensivspieler 120 Pflichtspiele, davon 64 in der 2. Bundesliga und 47 in der Bundesliga, wo er insgesamt neun Tore erzielte. Besonders die vergangene Saison war für ihn durch Verletzungen geprägt, weshalb er nur 17 Einsätze absolvierte.
Der Wechsel zu Olympiakos ist nicht nur eine Rückkehr für den 29-Jährigen, sondern auch eine Chance auf internationale Herausforderungen, darunter die Champions League. Der griechische Traditionsclub plant, Saliakas als gestandenen Spieler zum Einsatz zu bringen und er hat bereits das Trainingslager in Flachau, Österreich, verlassen, um sich seinen neuen Aufgaben zu widmen.
Veränderungen im Team
Der Abgang von Saliakas ist nicht der einzige Wechsel, der beim FC St. Pauli für furore sorgt. Neben ihm haben auch Hauke Wahl und Daniel Sinani den Verein verlassen. Gleichzeitig gibt es einige Rückkehrer aus Leihgeschäften, darunter Andréas Hountondji und Emil Gazdov, sowie externe Neuzugänge, wie Branimir Hrgota und Marcus Mathisen. St. Pauli wagt somit einen Neuanfang, nachdem die Mannschaft im Mai 2026 nach einem einzigen Jahr wieder aus der Bundesliga abgestiegen ist.
Mit dem ehemaligen Coach von Holstein Kiel als neuen Trainer hat St. Pauli viel vor und wird hoffentlich die richtigen Schritte unternehmen, um wieder ganz oben mitzuspielen. Die ersten beiden Spiele der neuen Zweitliga-Saison sind bereits terminiert, und die Fans warten gespannt auf die Eröffnung des neuen Kapitels.
