Millerntor als Pokal-Highlight: St. Pauli öffnet Türen für große Spiele
Heute ist der 9.06.2026 und in St. Pauli brodelt die Gerüchteküche! Der FC St. Pauli hat sich offenbar Gedanken gemacht, das Millerntor-Stadion für DFB-Pokalspiele zu vermieten. Ja, richtig gehört! Mehrere Anfragen sind bereits eingegangen, unter anderem vom Lüneburger SK (LSK) und HEBC. Der LSK steht vor einer echten Herausforderung: Sie benötigen dringend eine größere Kapazität für ihr Pokalspiel gegen Werder Bremen, denn ihr eigenes Stadion fasst nur 4.500 Zuschauer. Da wäre das Millerntor mit seinen 15.000 Plätzen natürlich die perfekte Lösung. LSK-Pressechef Jürgen Poersch hat den Kontakt zum FC St. Pauli schon bestätigt. Der Präsident des LSK, Raphael Marquardt, plant sogar einen Ortstermin am Freitag, um alles Weitere zu besprechen. Man kann nur hoffen, dass alles klappt!
Aber das ist noch nicht alles. Auch HEBC hat ein Auge auf das Millerntor geworfen, um ihr Pokalspiel gegen Borussia Dortmund dort auszutragen. Ihr eigener Platz, der Reinmüller-Platz, erfüllt leider nicht die Sicherheitsanforderungen und hat zudem unzulässigen Kunstrasen. Da wird der Druck groß, vor allem weil Dortmund am Pokalwochenende auch gegen Bayern München spielt. Das HEBC-Spiel gegen Dortmund ist also erst Anfang September angesetzt. Das Millerntor könnte also in kurzer Zeit zum Schauplatz von zwei DFB-Pokal-Spielen werden, und das ganz ohne Beteiligung des FC St. Pauli selbst. HEBC hat sogar auf ihrer Website eine Registrierung für Ticketwünsche eingerichtet – ein cleverer Schachzug, um die Fan-Nachfrage zu bündeln!
Ein packendes Pokalspiel
Und während wir über Pokalspiele sprechen, können wir nicht umhin, an das letzte große Match des FC St. Pauli zu denken. Sie spielten gegen Eintracht Norderstedt und es war ein echtes Nervenbündel. In der regulären Zeit und auch in der Verlängerung fiel kein Tor. Manuel Brendel verfehlte in der 91. Minute aus 14 Metern das Tor und auch Ceesay konnte in der 92. Minute nach einer Vorlage von Metcalfe nicht treffen. St. Pauli drückte in der zweiten Hälfte der Verlängerung, doch die Chancen wurden nicht genutzt. Eintracht Norderstedt konterte stark, doch auch sie konnten keinen Treffer erzielen. Es musste ins Elfmeterschießen gehen!
Und da wurde es richtig spannend. Hauke Wahl vergab den ersten Elfmeter, Huxsohl von Norderstedt parierte. Während Philipp Koch und Fujita ebenfalls scheiterten, traf Frahm für Norderstedt. Doch Oppie glich für St. Pauli aus, und das Spiel wogte hin und her. Letztendlich war es ein echter Krimi, mit 28.946 Zuschauern, die die Nerven bis zur letzten Sekunde anspannten. Der Schiedsrichter Eric Weisbach hatte alle Hände voll zu tun, während die Spieler auf dem Platz alles gaben.
Pokal-Mekka Millerntor?
Die Zuschauerzahlen im DFB-Pokal sind generell beeindruckend. Insgesamt waren es bis jetzt über 1,3 Millionen Zuschauer, mit einem Schnitt von 1.502.940 bei 23.856 Spielen. Ausverkauft waren 632 Spiele – das zeigt, wie sehr die Fans für ihre Clubs brennen. Das Millerntor-Stadion selbst hat eine Kapazität von 29.546 Plätzen und hat zuletzt eine Auslastung von 95,2 % erzielt. Für Pokalspiele könnte das Stadion somit ein echtes Mekka werden!
Wenn alles gutgeht, könnten die Fans bald nicht nur im eigenen Stadion, sondern auch im Millerntor die Atmosphäre eines echten Pokalspiels erleben. Wir sind gespannt, wie sich die Situation weiterentwickelt und welche Spiele tatsächlich stattfinden werden. Bis dahin bleibt nur zu hoffen, dass sich alle Beteiligten einigen können – und dass die Fans die Möglichkeit haben, sich ihre Pokalträume zu verwirklichen!
