Die Fußballwelt dreht sich weiter und bei St. Pauli gibt es frischen Wind! Der 30-jährige Marcus Mathisen, der ablösefrei vom 1. FC Magdeburg kam, hat bereits erste Akzente gesetzt. Sein Debüt feierte er in einem Testspiel gegen Altona 93, das St. Pauli mit einem klaren 6:2 gewinnen konnte. Mathisen kam in der zweiten Halbzeit ins Spiel und zeigte gleich, dass ihm selbst der Regen nichts anhaben kann. „Es war etwas Besonderes, das erste Spiel mit dem neuen Team und Trainer“, sagte er mit strahlenden Augen. Und auch wenn er eine Gelbe Karte sah, weil er einen Altonaer Spieler stoppte, um einen Konter zu verhindern – so ist das eben im Fußball!

In seiner bisherigen Karriere hat Mathisen zugegebenermaßen schon einen gewissen Hang zu Gelben Karten entwickelt. Ganze 32 Stück hat er in der 2. Bundesliga gesammelt. Aber hey, das gehört alles dazu, wenn man für seine Mannschaft alles gibt! Er hat zudem betont, wie gut er die Spielweise seines neuen Trainers Marcel Rapp findet. „Intensives Spiel, Pressing, schnelles Spiel und viele Flanken – das passt zu mir“, so der Neuzugang. Und das ist genau das, was St. Pauli braucht, um in dieser Saison ganz oben mitzumischen.

Aufstieg als großes Ziel

Über das konkrete Saisonziel wurde noch nicht viel geredet. Mathisen hat jedoch klar erkannt, dass viele Teams in der Liga um den Aufstieg kämpfen werden und dass jedes einzelne Spiel seine eigenen Herausforderungen birgt. „Wir streben an, jedes Spiel zu gewinnen“, sagt er, und das klingt nach einem klaren Fokus und einem starken Teamgeist. Was auch immer die Saison bringen mag, die Vorfreude ist spürbar – nicht nur bei Mathisen, sondern im gesamten Team.

St. Pauli hat sich in der Sommerpause ordentlich verstärkt: Neben Mathisen sind auch Wissou Kaba, Sam Klein, Erik Ahlstrand und Scott Banks neu im Kader. Diese Neuzugänge sollen frischen Wind ins Spiel bringen und dafür sorgen, dass der Verein aus Hamburg in der kommenden Saison wieder in der oberen Tabellenhälfte mitmischen kann. Auf der anderen Seite gab es auch einige Abgänge: Hauke Wahl, Karol Mets und Nikola Vasilj mussten den Verein verlassen. Es bleibt also spannend zu beobachten, wie sich die neue Mannschaft zusammenspielt und welche Dynamik sich entwickeln wird.

Ein Blick auf die Konkurrenz

Die Konkurrenz schläft nicht! Andere Teams haben ebenfalls kräftig am Kader geschraubt. Der VfL Wolfsburg hat beispielsweise gleich mehrere Zugänge vermeldet, darunter Alessio Besio und Robert Glatzel. Auch der 1. FC Heidenheim hat sich mit neuen Spielern verstärkt, während der 1. FC Magdeburg Mathisen verloren hat, aber auch einige Neuzugänge an Land ziehen konnte.

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Die 2. Bundesliga wird also wieder eine aufregende Saison, in der alles möglich ist. Mathisen und seine neuen Teamkollegen sind bereit, sich den Herausforderungen zu stellen, die auf sie zukommen. Vielleicht wird es ja sogar eine echte Aufstiegssaison für St. Pauli. Man darf gespannt sein!