Ein düsterer Tag für den FC St. Pauli: Mit einer herben 1:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg verabschiedet sich der Verein aus der Bundesliga. Was die Fans und die Mannschaft in dieser Begegnung an Unterstützung zeigten, lässt sich kaum in Worte fassen, trotz der letzten zehn Spiele ohne Sieg. Diese Pleite bedeutet das vorzeitige Aus als Tabellenletzter und den unweigerlichen Gang in die zweite Liga, während Wolfsburg den Relegationsplatz sichert faz.net.

Das Spiel begann mit einem frühen Tor für die Gäste. Konstantinos Koulierakis brachte Wolfsburg in der 37. Minute per Kopf nach einem Eckball von Christian Eriksen in Führung. St. Pauli hatte die Chance, kurz vor der Halbzeit auszugleichen, doch Andreas Hountondji scheiterte bundesliga.com.

Torfolge und Schlüsselaktionen

Die zweite Halbzeit startete für St. Pauli besser. Abdoulie Ceesay erzielte in der 57. Minute den Ausgleich, als er nach einer Ecke von Connor Metcalfe zum Kopfball stieg und traf. Doch die Freude währte nur kurz: Nikola Vasilj, der Torwart von St. Pauli, faustete den Ball in der 64. Minute ins eigene Netz und bescherte Wolfsburg das 2:1. Dženan Pejčinović stellte schließlich in der 77. Minute den Endstand von 3:1 her, nachdem der Ball nach einem Abpraller vor seine Füße gefallen war. Ein Elfmeter von Eriksen in der 77. Minute, der nach einem Handspiel gegeben wurde, brachte zudem nichts ein, da er nicht zum Erfolg führte faz.net, bundesliga.com.

Präsident Oke Göttlich benannte das Spiel treffend als „Sinnbild der Saison“. Die schwache Chancenverwertung ist ein Problem, das sich durch die gesamte Spielzeit zog, wie auch nun erneut zu erkennen war. Kapitän Jackson Irvine gab in der Analyse recht, als er feststellte, dass das Team nicht besser als der letzte Platz auf dem Tableau abschneiden könne. Hauke Wahl, der Abwehrchef, brachte eure kritischen Gedanken zum Ausdruck und sprach den Zusammenhalt mit den Fans an faz.net.

Ein Blick auf die Relegation

Für den VfL Wolfsburg bedeutet dieser Sieg nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch die Chance auf eine bessere Saison im kommenden Jahr. Der Kaderwert von 300 Millionen Euro und ein Etat von 80 Millionen Euro zeugen von den finanziellen Möglichkeiten, die das Team hat. Nun geht es gegen den drittplatzierten der zweiten Liga – Geplant sind spannende Relegationsspiele, die seit 1982 zur deutschen Bundesliga gehören. Die Regeln für die Relegation wurden seit 2008/09 geändert, um einen aufregenden Wettbewerb zu gewährleisten wikipedia.org.

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Die nächste Saison wird spannend, und während Wolfsburg auf seine Stärken setzen kann, muss St. Pauli sich neu aufstellen. Vielleicht hilft der Blick in die zweite Liga ja, die Wunden zu heilen und eine neue Erfolgsstrategie zu entwickeln.