Im Trainingslager in Flachau hält der FC St. Pauli die Fußballfans auf Trab: Gerüchte um Manolis Saliakas machen die Runde. Sportchef Andreas Bornemann hat nun Stellung bezogen und unterstrichen, dass Olympiakos Piräus sein Interesse an dem talentierten Rechtsverteidiger bekundet hat. Saliakas, der am 12. September 1996 in Heraklion, Kreta, geboren wurde und in wenigen Monaten seinen 30. Geburtstag feiert, hat eine bewegte Karriere hinter sich und könnte nun vor einem neuen Kapitel stehen. Von 2014 bis 2019 war er bereits Spieler bei Olympiakos und hat seit seinem Wechsel zu St. Pauli im Juni 2022 in 111 Einsätzen neun Tore erzielt, was ihm einen festen Platz in der Mannschaft sichert. Laut MOPO ist Saliakas für den FC St. Pauli einer von drei bis vier Schlüsselspielern auf seiner Position.

Die Spekulation um den Transfer ist nicht überraschend; Bornemann sieht die Verbindung zu Olympiakos als logisch an. „Der Transfermarkt hält noch einige Überraschungen bereit, und dieser Wechsel könnte eine davon sein,“ so Bornemann. In den kommenden sechs Wochen der Transferperiode könnte sich einiges tun, und er erwartet, dass gegen Ende der Periode, insbesondere in den letzten 10 bis 14 Tagen, mehr Bewegung auf dem Markt sein wird.

Blick auf die aktuelle Situation

Aktuell sieht die Zweitliga-Truppe von St. Pauli stark aus, ergänzt durch drei WM-Fahrer, die dem Team zusätzliche Erfahrung bringen. Bornemann berichtet zudem, dass es bezüglich anderer Spieler wie Joel Chima Fujita, Connor Metcalfe und Eric Smith keine neuen Entwicklungen gibt. Eric Smith wird gegen Ende des Trainingslagers in Österreich erwartet und soll in das Training einsteigen, allerdings voraussichtlich nicht am Testspiel gegen AFC Bournemouth teilnehmen.

Manolis Saliakas gilt als Spieler, der das Potenzial hat, auch auf internationalem Parkett zu glänzen – eine Gelegenheit, die ihm bisher in seiner Karriere verwehrt geblieben ist, da er noch nie in der Champions League gespielt hat. Die Chancen stehen jedoch gut, dass er zumindest im Heimatland Griechenland, für das er seit 2021 vier Länderspiele bestritten hat, künftig für Furore sorgen könnte. Bornemann betont, dass Saliakas ein wertvolles Mitglied des Teams ist und die St. Paulianer großes Interesse daran haben sollten, den Rechtsverteidiger zu halten.

Der FC St. Pauli steht also vor spannenden Wochen: Der Fokus liegt nicht nur auf der sportlichen Leistung im Trainingslager, sondern auch auf den Entwicklungen auf dem Transfermarkt. Fans und Verantwortliche gleichermaßen dürfen gespannt sein, ob und wohin der griechische Spieler wechseln wird. Die Gerüchteküche brodelt, und wie wir wissen, gibt es im Fußball manchmal überraschende Wendungen. In der kommenden Zeit wird sich zeigen, ob Saliakas vielleicht doch seine Koffer packt oder ob er weiterhin die Trikots der Braun-Weißen trägt.

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