Zukunft des Schießsports: Hüthumer Schützen locken mit Digitalisierung und Lasergewehren!
In Hüthum gibt es frischen Wind im Schießsport! Die St.-Georg-Schützen Hüthum-Borghees setzen auf moderne Technologien, um die Faszination des Schießens unermüdlich weiterzugeben. So kämpft der Verein nicht nur dagegen an, dass die Mitgliederzahlen gerade im Nachwuchsbereich eine Herausforderung darstellen. „Früher hatten wir bis zu 35 Kinder und Jugendliche im Verein, doch heute ist es wesentlich schwieriger geworden, die Jüngeren für den Schießsport zu begeistern,“ so Markus Holtkamp, Brudermeister der Bruderschaft. Um dem entgegenzuwirken, wurde für den 7. März ein Tag der offenen Tür organisiert, bei dem Interessierte die Möglichkeit haben, den Schießsport hautnah zu erleben. Ab 14 Uhr an der Eltener Straße 510 können Kinder und Jugendliche mit Lasergewehren, Luftgewehren und Kleinkaliber an einem Schnupperschießen teilnehmen.
Das neu eingeführte Konzept für die Bambiniklasse, die Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren ansprechen soll, hat bereits 15 aktive Teilnehmer. Hierbei geht es nicht nur ums Schießen, sondern auch um Gemeinschaft und Teamgeist. „Wir möchten den Kindern frühzeitig die Werte des Schießsports und des Vereinslebens näherbringen,“ erklärt Holtkamp.
Modernisierung und Digitalisierung
Der Schützenverein hat in den letzten Jahren viel investiert, um das Schützenhaus und den Schießstand auf Vordermann zu bringen. Nach einer umfassenden Kernsanierung, die im Juni 2025 begann, erstrahlt der Schießstand nun in neuem Glanz. Hierbei wurden sämtliche Räume renoviert, einschließlich Elektronik, Decken und Böden, und das Ganze vor allem in Eigenleistung durch die Vereinsmitglieder geleistet. Die Gesamtinvestition von rund 30.000 Euro, die durch Crowdfunding gesammelt wurde, hat die Digitalisierung des Vereins vorangetrieben. Dies bringt nicht nur frischen Wind in die Trainingsmethoden, sondern ermöglicht es den Schützen auch, ihre Ergebnisse auf Tablets zu verfolgen, während Zuschauer im Gemeinschaftsraum mitverfolgen können, wie gut ihre Freunde abschnitten, wie Niederrhein Nachrichten berichtet.
Doch das ist nicht alles. Die modernen Technologien, die den Schießsport revolutionieren, reichen von intelligenten Zielsystemen bis hin zu digitalen Auswertungen. Diese neuen Hilfsmittel ermöglichen es, Leistungen besser zu messen und individuelle Trainingspläne zu entwickeln. „Es gibt mittlerweile sogar Systeme, die mit Virtual-Reality-Anwendungen gekoppelt sind und das Training wetterunabhängig gestalten,“ erklärt ein Experte von Alle Schützenvereine. Solche technischen Hilfsmittel sind nicht nur für Wettkämpfe von Vorteil, sondern machen den Schießsport auch für Einsteiger attraktiver und sicherer.
Gemeinsam stärker
Der Verein ist nicht allein auf weiter Flur. Mit etwa 75 Jungschützen zwischen 6 und 24 Jahren ist die St.-Georg-Bruderschaft eine lebendige Gemeinschaft, die sich selbst organisiert und eigene Aktivitäten plant. Auch die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen und die Unterstützung durch die Gemeinschaft haben einen großen Teil zur Modernisierung beigetragen. „Diese Sanierung kommt nicht nur uns zugute, sondern auch anderen Vereinen, die unsere Räumlichkeiten nutzen,“ betont Holtkamp. Das alles zeigt, wie wichtig es ist, Tradition und Innovation im Schießsport miteinander zu verbinden. Das erfordert nicht nur ein gutes Händchen für die neuen Technologien, sondern auch ein starkes Netzwerk und Gemeinschaftsgeist.
Mit dieser neuen Richtung ist das Ziel klar: Die Schützen in Hüthum arbeiten hart daran, die nächste Generation für den Schießsport zu begeistern, um die lange Tradition des Vereins aufrechtzuerhalten. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich der Verein weiterentwickeln wird, und welche neuen Ideen und Initiativen in Zukunft das Schießen in der Region bereichern werden.
