Schützenfest in Scheidingen: Ein Fest der Tradition, Musik und Familienehre
In Scheidingen war es wieder einmal so weit: Die St. Hubertus Schützenbruderschaft feierte ihr Schützenfest in voller Pracht! Und was für ein Fest das war! Kommandeur Julius Volmer, mit seinen 26 Jahren, hat sich den Thron erklommen und ist der neue König. An seiner Seite steht die bezaubernde Mia Spierling, die mit ihren 20 Jahren schon ganz schön viel Aufsehen erregt. Man könnte fast sagen, sie sind das Traumpaar des Abends!
Ein besonderes Highlight war das 50-jährige Jubiläum von Julius‘ Großmutter, Erika Volmer, die ebenfalls als Königin gekrönt wurde. So viel Tradition und Familientradition in einem Fest – das hat schon etwas Magisches! Der Schützenzug und die Parade zogen durch die Straßen von Scheidingen, begleitet von fröhlichem Gelächter und festlicher Musik. Die Gastvereine, darunter die Schützenvereine St. Peter und Paul Illingen, St. Georg Sönnern-Pröpting und die Schützenbruderschaft St. Marien Waltringen, die seit über 50 Jahren mit den Scheidingern befreundet sind, gaben dem Fest noch mehr Glanz und Gloria.
Ein Fest voller Musik und Ehrungen
Am Schützenfestsonntag fand das Festhochamt in der St. Peter und Paul Kirche statt. Die musikalische Begleitung war ein Ohrenschmaus! Der Spielmannszug der Kyffhäuser Kameradschaft, der Jugendspielmannszug Westönnen und die Blasmusik Hultrop sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Und als die DJ Doka und die Partyband Concorde die Bühne betraten, wurde die ganze Feier noch einmal auf ein neues Level gehoben!
Die Ehrungen waren ein weiterer Höhepunkt. Neben Erika Volmer wurden auch Alfred Thurau und Karin Schlüter für 40 Jahre Königspaar geehrt, während Susanne Plattfaut als 25-jährige Jubelkönigin gefeiert wurde. Und dann waren da noch die weiteren Jubilare: Günter Prenger und Rudolf Zimmermann feierten 60 Jahre, während eine ganze Reihe von Schützen für 50, 40 und 25 Jahre Treue geehrt wurden. Das ist schon eine stolze Bilanz, die man nicht alle Tage sieht!
Insignien und Traditionen
Die Insignienschützen, die die verschiedenen Insignien des Königs schossen, sorgten für viel Aufregung. Camillo Garzen schoss die Krone beim vierten Schuss, Mathias Holota holte das Fässchen mit dem 13. Schuss, Kai Twittenhoff erlegte den Apfel beim 41. Schuss und Markus Horstmann sicherte sich das Zepter mit dem 80. Schuss. Es ist eine alte Tradition, die den Nervenkitzel und die Freude am Schützenfest perfekt verkörpert.
Wenn man sich die Geschichte des Schützenwesens in Deutschland ansieht, erkennt man, dass das Vogelschießen eine lange Tradition hat. Dabei wird ein Holzvogel auf einer hohen Stange befestigt und mit einer Armbrust abgeschossen – der letzte Schuss bringt den Sieg. Die Redewendung „Er/Sie hat den Vogel abgeschossen“ hat ihren Ursprung in diesem Ritual. Heutzutage führen viele Vereine das Königsschießen auf Zielscheiben durch – oft sogar mit Kleinkaliber- und Luftdruckwaffen.
Ein Umzug durch die Stadt gehört ebenso zum Schützenfest wie das Fahnenschwenken, das besonders im Rheinland zelebriert wird. Und während die Schützen ihre Trachten tragen und die Vereinsfahnen im Wind wehen, wird die Verbundenheit zur Tradition spürbar. Schützenfeste sind nicht nur ein Ort der Geselligkeit, sie sind auch ein kulturelles Erbe, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.
In einem bunten Zusammenspiel von Musik, Tradition und Gemeinschaftsgeist wurde das Schützenfest in Scheidingen zu einem unvergesslichen Ereignis, das noch lange in den Herzen der Teilnehmer nachhallen wird. Und so bleibt nur zu sagen: Bis zum nächsten Mal, wenn die Schützen wieder ihre Farben zeigen und die Tradition weiterleben!
