Der Sozialwerk St. Georg e.V. hat am 16. April 2026 einen bedeutenden Schritt in seiner Entwicklung vollzogen: Die Organisation hat ihre Struktur zur gemeinnützigen GmbH (gGmbH) geändert. Mit dieser Umwandlung soll nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch die Steuerungs- und Entwicklungskompetenzen in der Sozialwirtschaft maßgeblich gestärkt werden. Neu in der Geschäftsführung ist nun Alexandra Mehrtens, die zusammen mit Wolfgang Meyer und Thomas Kaczmarek die strategischen Geschicke des Unternehmens lenken wird.
Alexandra Mehrtens bringt als Diplom-Kauffrau eine Fülle an Erfahrung in den Bereichen betriebswirtschaftliche Steuerung, Organisationsentwicklung und Revision mit. Zuvor war sie Ressortleiterin und besondere Vertreterin nach § 30 BGB im Bereich „Konzernsteuerung und -entwicklung“. Ihre neue Rolle wird es ihr ermöglichen, die strategische Ausrichtung des Sozialwerks weiterzuentwickeln. Dabei stehen Themen wie die Optimierung von Steuerungs- und Prozessstrukturen, Digitalisierung sowie die Vernetzung von Leistungsangeboten über verschiedene Lebensphasen hinweg im Fokus. Dies ist eine direkte Reaktion auf die wachsenden Anforderungen an Komplexität und Innovation in der Sozialwirtschaft.
Stärkung der Sozialwirtschaft durch Innovation
Die Herausforderungen in der Sozialwirtschaft sind vielfältig, und genau hier setzt die Social Impact gGmbH an. Diese Agentur unterstützt Organisationen aus dem sozialen Sektor mit einem breiten Spektrum an Angeboten, darunter Beratung, Coaching und Trainings zu Organisationsentwicklung und sozialer Innovation. Die Zielgruppen sind vielfältig und reichen von Wohlfahrtsverbänden bis hin zu Sozialunternehmer:innen.
Die Themen, die Social Impact behandelt, sind hochaktuell: von Strategieprozessen über kulturellen Wandel bis hin zur Einführung neuer Technologien, wie etwa Künstlicher Intelligenz. Die Experten der Agentur, wie Benjamin Klein und Hannes Meinhardt, konzentrieren sich auf Innovationsmanagement und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Zudem bietet Elisabeth Sinner Workshops zur Optimierung von Teamstrukturen an, während Milena Glimbovski Sozialunternehmen beim Thema Digitalisierung zur Seite steht.
Soziale Innovationen als Schlüssel zur Zukunft
In einem größeren Kontext sind soziale Innovationen ein zentrales Element, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Laut der Bundesregierung entstehen diese neuen sozialen Praktiken und Organisationsmodelle oft an Hochschulen, in Unternehmen und in der Zivilgesellschaft. Sie sind nicht nur mit technologischen Innovationen verknüpft, sondern auch Teil einer umfassenden Zukunftsvorsorge. Fördermaßnahmen wie der Wettbewerb „Gesellschaft der Ideen“ unterstützen die Entwicklung und Umsetzung sozialer Innovationen und bieten finanzielle Hilfen für Projekte, die gesellschaftlichen Austausch und Integration fördern.
Die Zukunft der Sozialwirtschaft liegt ganz klar in der Verbindung von Innovation und Tradition, in der Anpassung an neue Technologien und der Schaffung von Netzwerken, die Menschen mit Assistenzbedarf zugutekommen. Mit der neuen Geschäftsführung und den unterstützenden Angeboten von Social Impact sind die Weichen für eine positive Entwicklung in St. Georg gestellt.