Königswürde in der Hitze: Marcus Leichtl erneut zum St. Georg-König gekrönt
Die extremen Temperaturen der letzten Tage haben das geplante Königsfest des St. Georg-Corps in Lintorf ordentlich auf den Kopf gestellt. Wie Lintorfer berichtet, wurde das Fest, das für den 27. Juni 2026 angesetzt war und mehr als 100 Gäste anlocken sollte, aufgrund der unerträglichen Hitze kurzfristig abgesagt. Eine Nachricht, die die Vorfreude der Mitglieder und Freunde des Corps, die schon auf die Feierlichkeiten warteten, trübt.
Am Vorabend des Festes, den 26. Juni, beim Pfänderschießen, wurde trotz der über 35 Grad Hitze intensiv um die Königswürde geschossen. Die Wettbewerbe fanden in einem etwas anderen Rahmen statt: Zum ersten Mal ohne Gäste und ohne die Frauen der Mitglieder, was laut St. Georg-Corps zu einer besonderen Atmosphäre führte. Nach den aufregenden Wettkämpfen darf sich das St. Georg-Corps nun über zwei neue Majestäten freuen.
Ein erfolgreicher Abend trotz Hitze
Die Hitze konnte dem sportlichen Ehrgeiz der Schützen nichts anhaben. Nachdem Leon Groten zum zweiten Mal den Titel des Jungkönigs errang, war das Schießen um die Königswürde ein spannendes Event, das allen Teilnehmern viel abverlangte. Marcus Leichtl, der schon seinem ersten Titel nachließ, bewies erneut seine Treffsicherheit und holte sich den Titel des Corpskönigs für die Saison 2026/2027.
Die Ehrfurcht vor dem Handwerk kam bei der Fertigung des Königsvogels durch Werner Bach nicht zu kurz, dessen Werk eindrucksvoll die Tradition des Corporals widerspiegelt. Zudem hat er einen Aufnahmeantrag für das Corps gestellt – es könnte also bald noch mehr frischen Wind geben. Die Pfändersieger stehen ebenfalls fest: Daniel Cremerius, Marcus Leichtl, Philipp Kellersmann, Stefan Frohnhoff und Karl-Heinz Jörgens konnten sich über die verschiedenen Pfänder freuen, die am Königsvogel zu besiegen waren.
Kameradschaft und Zusammenhalt
Der Grill war ebenfalls eine zentrale Anlaufstelle des Abends, betreut von Klaus Hobohm und Marcus Leichtl. Trotz der unerträglichen Temperaturen war das Pfänderschießen ein gelungener Abend, voller spannender Wettkämpfe und gemeinschaftlichen Erlebnisses, wie es im Lintorfer zu lesen ist. Die Schützen zeigten, dass man auch unter schwierigen Bedingungen ein gutes Händchen haben kann, was die starke Kameradschaft im St. Georg-Corps eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Bleibt abzuwarten, wie sich die Traditionen und Strukturen des Corps in den kommenden Jahren entwickeln werden, gerade jetzt, wo neue Gesichter am Start sind. Eines ist gewiss: Die Vorfreude auf die nächsten Veranstaltungen und die kommenden Wettkämpfe ist bereits spürbar!
