Am Pfingstsonntag, dem 25. Mai 2026, versammelten sich Hunderte Menschen vor der Pfarrkirche St. Georg in Eiterfeld. Die Atmosphäre war elektrisch, und die Vorfreude auf das Open-Air-Lobpreisfestival war spürbar. Organisiert von der engagierten Maria Weiss, versprach dieser Abend nicht nur Musik, sondern auch ein besonderes Erlebnis für jene, die mit der Kirche nicht viel anfangen konnten. Es war ein Ort, wo Tradition auf moderne Klänge traf und wo jeder, unabhängig von seinem Glauben, willkommen war.

Die Kombination aus jahrhundertealten Traditionen und neuester Bühnen- und Lichttechnik schuf einen beeindruckenden Rahmen. Die Sängerinnen Hanna Frank, Lilli Zentgraf und Carolin Hoffmann erweckten die Bühne zum Leben, während die Instrumentalisten Chris Rommel (Gitarre), Michael Wehner (Bass), Immanol Hartmann (Schlagzeug) und Benjamin Weiss (Piano) die Melodien zum Schwingen brachten. Es war eine musikalische Reise von „fetzig und fröhlich“ bis hin zu „mystisch und emotional“ – eine Erfahrung, die das Publikum mit jedem Ton mehr in ihren Bann zog.

Ein Abend der Emotionen

Und dann kam der Höhepunkt des Festivals: die Eucharistische Anbetung mit Jesus in einer Monstranz, begleitet von Kindern und Jugendlichen. Die Stille, die darauf folgte, war fast greifbar. Besucher berichteten von emotionalen Reaktionen, Tränen der Freude, Trauer oder Dankbarkeit – es war, als ob die Musik die Herzen der Menschen berührt hatte. Viele erzählten Geschichten von Veränderungen, die sie durch diese besondere Erfahrung erlebt hatten, und die Rückmeldungen waren überwältigend positiv. Diese Art von Lobpreis war kein schillerndes Spektakel, sondern ein tiefes Gebet, ein Ausdruck von Dankbarkeit und Hingabe.

Die anwesenden Gäste, aus verschiedenen Altersgruppen und Lebenswelten, fühlten sich von der offenen, herzlichen Atmosphäre angezogen. Hier war die Kirche nicht mehr nur eine Institution, sondern ein lebendiger Ort der Begegnung. Maria Weiss, die Organisatorin, sprach darüber, wie wichtig es sei, Hemmungen abzubauen und kirchenferne Menschen anzusprechen. Sie betonte, dass das Wachstum dieses Formats ein Geschenk sei, das nicht strategisch geplant werden könne.

Ein Ausblick auf die Zukunft

Für das kommende Jahr, am 19. Mai 2024, wird ein weiteres Open-Air-Lobpreis-Event angekündigt. Geplant ist ein Treffen um 20:00 Uhr vor der Kirche Sankt Georg. Die Veranstalter hoffen, die Besucherzahlen von bis zu 800 Teilnehmern aller Altersgruppen zu übertreffen. Nach dem Lobpreis sind alle zu einem Get-Together mit Essen und Getränken eingeladen – eine Gelegenheit, um mit Freunden, Bekannten und der Familie die Gemeinschaft zu feiern. Der Fokus liegt dabei auf der Feier des Heiligen Geistes, was dem Abend eine besondere Note gibt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Und es gibt noch mehr: Am 8. Juni 2025 wird ein weiteres Open-Air-Lobpreisabend „Renovation“ stattfinden, das ursprünglich als Pandemie-Livestream begann und mittlerweile über 1000 Menschen anzieht. Neben Live-Lobpreismusik gibt es auch eine Eucharistische Anbetung und ein Gespräch mit dem bekannten Theologen Dr. Manfred Lütz. Der Eintritt ist frei, und freiwillige Spenden sind willkommen.

In der Region Osthessen finden an Pfingsten auch andere bedeutende Veranstaltungen statt, wie das vielfältige Glaubensfestival „Pfingstfestival“ in Hilders. Hier erwartet man über 300 Teilnehmende, die sich auf Vorträge, Workshops und Lobpreis freuen dürfen. Solche Events zeigen, wie lebendig und ansprechend der Glaube auch in der heutigen Zeit sein kann – und wie wichtig es ist, diese Momente der Gemeinschaft zu schaffen.