Am Freitagabend war die St. Georg-Kirche in der Blumlage der Ort für einen ganz besonderen musikalischen Abend. Der Jazzchor Celle gab sein erstes Konzert in diesem historischen Gotteshaus und sorgte für eine unvergessliche Atmosphäre. Rund 30 Sängerinnen und Sänger begeisterten das Publikum mit einem vielfältigen Programm, das sowohl Jazz- als auch Swing-Elemente umfasste, sowie modernere deutsche Pop-Songs.

Das Repertoire des Abends ließ die Herzen aller Musikliebhaber höher schlagen. Klassische Jazzstandards aus den 20er- und 30er-Jahren wie „Blue Skies“ und „Moonglow“ wurden ebenso dargeboten wie aktuelle Stücke wie „Hier spricht dein Herz“ von Gregor Meyle und „Alles leuchtet“ von Joy Denalane. Das Ensemble unter der Leitung von Christin Strittmatter bot eine rhythmisch präzise und dynamische Performance, die durch kraftvolle A-cappella-Passagen besticht.

Moderator und Höhepunkte des Abends

Für die charmante Moderation des Konzertes sorgte Manfred List, der mit humorvollen Anekdoten zur Entstehung der Stücke das Publikum sichtlich fesselte. Ein Highlight war die Darbietung von „Wouldn’t it be nice“ der Beach Boys, die mit ihrem nostalgischen Klang eine entspannte 60er-Jahre-Kalifornien-Atmosphäre heraufbeschwor. Der Abend gipfelte in der Zugabe „Solsbury Hill“ von Peter Gabriel, die für frenetischen Applaus sorgte und den Zuhörern noch lange im Ohr bleiben wird.

Die Begeisterung des Publikums war nicht zu überhören – langanhaltender Applaus und strahlende Gesichter zeugen von einem gelungenen Abend. Der Jazzchor Celle bringt nun seine elfjährige Erfolgsgeschichte zur Geltung und ist auf der Suche nach neuen Talenten. Interessierte Sängerinnen und Sänger können sich bei Christin Strittmatter für ein Probesingen melden – ein guter Zeitpunkt, um vielleicht selbst Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft zu werden!