Die Kirchengemeinde Zellingen verabschiedete kürzlich Ute und Andreas Neumüller, die aus familiären Gründen umziehen. Ute Neumüller hat sich fast 40 Jahre lang in der Pfarrei St. Georg engagiert. Ihr vielfältiges Engagement umfasste nicht nur die Mitgliedschaft und Protokollführung in der Kirchenverwaltung, sondern auch die Mitarbeit in verschiedenen Teams, darunter die Kinderkirche, den Familiengottesdienst und das Gottesdienst-Mal-Anders-Team. Zudem war sie Lektorin und Teil des Sternsinger-Teams.

Besonders hervorzuheben ist ihre Rolle als 1. Vorsitzende des Frauenkreises Zellingen, wo sie Rundbriefe organisierte und die Ewige Anbetung leitete. Auch den Kommunionkleiderverkauf hatte sie in der Hand. Gemeinsam mit ihrem Mann Andreas war Ute aktiv bei Ferienfreizeiten und im Küchenteam bei Pfarrfesten und anderen Veranstaltungen. Die Kirchenverwaltung sprach Dank und Anerkennung für ihr Engagement aus und wünscht den beiden einen guten Neuanfang. Diese Schilderungen verdeutlichen, wie tief Ute Neumüllers Wirken in der Gemeinde verwurzelt ist, wie auch hier ausführlich dargestellt.

Die Geschichte der Pfarrei St. Georg

Die Pfarrei St. Georg hat eine lange und bewegte Geschichte, die bis ins Jahr 1323 zurückreicht. Die Pfarrkirche St. Laurentius ist ein historischer Mittelpunkt der Gemeinde und wird von einer wehrhaften Kirchhofmauer umschlossen. Ursprünglich diente ein kleines Kirchlein im ehemaligen Friedhof als Pfarrkirche. Der Ortsteil „Propstei“ weist auf den Wohnsitz von Pröpsten hin, die in Retzbach wirkten. Diese Pfarrei gehörte bis zur Säkularisation 1803 dem Benediktinerkloster Neustadt am Main, das die Pfarrei 1336 von Bischof Otto II. geschenkt bekam.

Die heutige Kirche wurde am 10. August 1740 geweiht, nachdem der Grundstein am 25. November 1736 gelegt wurde. Der Entwurf stammt von Balthasar Neumann und zeichnet sich durch ein rechteckiges Saalschiff mit polygonalem Chor aus. Die Fassade der Kirche ist in drei Abschnitte gegliedert und wird von einem Zwiebelturm mit Laterne gekrönt. Die Innenausstattung umfasst drei große Altäre und eine Kanzel, die um 1747 gefertigt wurden, und die Altäre sind im Ornamentenstil zwischen Régence und Rokoko gestaltet. Details zur Geschichte der Pfarrei und ihrer Kirche können in den Aufzeichnungen der Gemeinde nachgelesen werden, wie auch hier beschrieben.

Die Bedeutung der Kirchengeschichte

Die Kirchengeschichte spielt eine wesentliche Rolle, um die Entstehung und Entwicklung der eigenen Gemeinde zu verstehen. Erkenntnisse aus der Kirchengeschichte helfen, die Gegenwart besser zu begreifen und aktuelle Entwicklungen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Interessierte verbringen oft Zeit in Archiven, um alte Dokumente wie Kirchenbücher, Rechnungen und Briefe zu studieren. Gespräche mit Zeitzeugen sind besonders wertvoll, um die letzten Jahrzehnte nachvollziehbar zu machen.

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Ergebnisse dieser Forschungen können in Gemeindebriefen, Ausstellungen, Kirchenführern oder Büchern veröffentlicht werden und tragen dazu bei, den Kontakt zu den Menschen zu fördern. Solche Vorträge und Führungen vermitteln neue Erkenntnisse und stärken das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde. Diese Aspekte sind nicht nur für die Gemeinde Zellingen von Bedeutung, sondern reflektieren das umfassende Engagement der Kirchen, ihre Geschichte lebendig zu halten, wie auch auf dieser Seite zu finden ist.