In der Hamburger HafenCity tut sich etwas: Der seit über zehn Jahren geplante Sports-Dome könnte endlich Gestalt annehmen. Die Indoor-Sportanlage, die auf rund 12.000 Quadratmetern mehr als 25 Trendsportarten vereinen soll, hat bereits einige Hürden hinter sich. Vom Berliner Büro Hascher Jehle Architektur entworfen, sieht das Konzept ein siebenstöckiges Gebäude vor, das nicht nur sportliche Aktivitäten, sondern auch Gastronomie und sogar ein Hotel beinhalten könnte.

Der ursprüngliche Eröffnungstermin war für 2018 angesetzt, jedoch verzögerte sich das Projekt erheblich. Gründe dafür sind unter anderem die Insolvenz des Sponsors Care-Energy, die Corona-Pandemie und die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs. Derzeit wird das Baufeld 83a als provisorischer Parkplatz genutzt, während die Planungen weitergehen. Ein neuer Zeitplan sieht einen möglichen Baustart im Dezember 2026 vor, gefolgt von Tiefbauarbeiten, die Anfang 2027 beginnen sollen. Eine Eröffnung könnte frühestens 2028 realistisch sein, doch solange keine Bauarbeiten beginnen, bleibt die Realisierung des Sports-Dome ungewiss. Weitere Informationen zu den bisherigen Entwicklungen finden sich hier.

Sportliche Vielfalt und Gastronomie

Der Sports-Dome soll nicht nur Sportbegeisterte anziehen. Geplant sind unter anderem Angebote wie Indoor-Skydiving, eine stehende Surfwelle, Ski- und Golfsimulatoren sowie ein 25 Meter hoher Tauchturm. Diese Elemente könnten jedoch noch einmal auf den Prüfstand kommen, insbesondere der Tauchturm, da die Stadt bevorzugt, weiterverwertbare Immobilien zu fördern.
Die Gastronomie im Sports-Dome wird ebenfalls einen wichtigen Platz einnehmen. Mehrere Themenrestaurants sollen gesunde und leckere Mahlzeiten sowie Snacks anbieten. Hier wird auf frische Zutaten aus der Umgebung gesetzt, und auch vegetarische und vegane Speisen werden Teil des Angebots sein. So wird eine ruhige Atmosphäre mit einer Sportsbar kombiniert, die Public Viewing und Live-Cooking-Kitchen ermöglicht. Für weitere Details zur gastronomischen Planung besuchen Sie diese Seite.

Die nächsten Schritte

Die Suche nach neuen Geldgebern verlief erfolgreich, doch der Zeitplan bleibt angespannt. Geschäftsführer Leif Bachorz kündigte an, dass ein neuer Anhandgabe-Prozess gestartet wird, um das Grundstück an der Versmannstraße endlich zu bebauen. Neue Termine sollen im April 2026 bekannt gegeben werden. Bis dahin bleibt die Hoffnung auf eine baldige Umsetzung des Sports-Dome, der nicht nur ein Freizeitangebot, sondern auch einen sozialen Treffpunkt in der HafenCity darstellen könnte. Auch die Diskussion um die Nutzung des oberen Bereichs des Gebäudes, sei es für ein Hotel oder private Wohnungen, bleibt spannend.

Insgesamt zeigt sich, dass der Sports-Dome ein ehrgeiziges Projekt ist, das trotz der Herausforderungen und Verzögerungen das Potenzial hat, ein zentraler Bestandteil des Freizeitangebots in Hamburg zu werden. Die Augen der Hamburger Bevölkerung sind gespannt auf die Entwicklungen, die in den kommenden Jahren anstehen.

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