Heute ist der 24.06.2026, und während sich in Neustadt die Sonne ihren Weg durch die Wolken bahnt, gibt es für die Feinschmecker unter uns einen Grund, die Gläser zu heben. Am Dienstagabend wurden im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt am Main die Michelin-Sterne für 2026 vergeben. Ja, richtig gehört! Deutschland hat nun insgesamt 339 Sternerestaurants – eine beachtliche Zahl, die zeigt, wie hoch das Niveau in der Gastronomie bei uns ist. Neu hinzugekommen ist das Restaurant Arc am Eppendorfer Weg in Hamburg, das mit einem Stern ausgezeichnet wurde. Das ist nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein kleiner Triumph für die beiden Küchenchefs Joshua Feldkircher und Julian Rickert, die beide bereits Erfahrung in der Sternegastronomie mitbringen.

Das Arc bietet ein kreatives Menü in zehn Gängen, das sich auf regionale Produkte konzentriert. Gemüse, Kräuter und Fermentiertes stehen hier im Fokus, während Fisch und Fleisch eher selten auf den Tellern zu finden sind. Ein Konzept, das bei den Kritikern ankommt! Interessanterweise wurde das Arc auch zum Testsieger bei der Genuss-Michel-Gala gekürt. Ein schöner Erfolg, der den ersten Stern mehr als verdient hat!

Die besten Restaurants Hamburgs

Insgesamt hat Hamburg nun 16 Sternerestaurants – gleich viele wie im Vorjahr. Damit bleibt die gastronomische Landschaft der Hansestadt stabil und aufregend. Besonders hervorzuheben sind die beiden Restaurants, die ihre drei Sterne verteidigen konnten: Das Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten und The Table von Kevin Fehling. Beide haben sich über die Jahre hinweg einen Namen gemacht und sind das Maß aller Dinge, wenn es um feine Esskultur geht. Kevin hält seine Sterne im The Table bereits seit elf Jahren – das ist eine Leistung, die nicht viele schaffen! Christoph Rüffer, der Küchenchef im Haerlin, hat erst im letzten Jahr den dritten Stern erhalten. Das zeigt, wie intensiv die Konkurrenz in der Sternegastronomie ist.

Aber nicht alles bleibt beim Alten: Das Bianc, ehemals ein Zwei-Sterne-Restaurant, wurde aus der Liste entfernt, nachdem Küchenchef Matteo Ferrantino das Haus verlassen hat. Marvin Böhm, der neue Küchenchef, bringt zwar frische Ideen mit, doch die Sterne gingen verloren. Ein Zeichen dafür, wie schnelllebig die Welt der Haute Cuisine sein kann. Und während in Hamburg die Sterne verteilt wurden, wurde der grüne Stern für Nachhaltigkeit eingestellt. Damit gibt es nur noch die klassischen Sterne und die Bib Gourmand-Auszeichnung.

Ein Blick auf die Sterneküche

Die Michelin-Inspektoren bewerten Restaurants nach fünf Kriterien: Produktqualität, Know-how der Küchenchefs, Originalität der Gerichte, Beständigkeit und die Qualität über die gesamte Speisekarte. Das alles geschieht anonym – das heißt, niemand weiß, wann der nächste Besuch eines Inspektors ansteht. Weltweit gibt es über 3800 Restaurants mit mindestens einem Stern, und in Deutschland sind es mittlerweile 339. Das ist ein beachtlicher Erfolg und unterstreicht die hohe Kunst des Kochens in unserem Land.

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So bleibt abzuwarten, welche weiteren Überraschungen die Gastronomiewelt für uns bereithält. Vielleicht wird das Arc auch in den kommenden Jahren für Furore sorgen, oder wir erleben eine neue Welle aufregender Konzepte, die die Zungen der Feinschmecker zum Schmecken bringen. Die Gastronomie bleibt ein spannendes Feld, und wir sind mittendrin – auf jeden Fall ein Grund, öfter mal einen Tisch zu reservieren!