Am 14. März 2025 feiert die Kabarettistin Malarina mit ihrem zweiten Solo-Programm „Trophäenraub“ Premiere. Diese Veranstaltung findet im Linzer Posthof statt und verspricht, die Zuschauer in eine Welt zu entführen, die sowohl provokant als auch humorvoll ist. In ihrer neuen Show thematisiert die Austro-Serbin Marina Lackovic, besser bekannt als Malarina, das Phänomen der sogenannten „Trophäen-Frauen“ aus dem Osten, und regt dabei zum Nachdenken an: Warum ziehen Männer wie Donald Trump oder Johann Gudenus Frauen vom Balkan vor? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt ihres Programms, das weit über oberflächliche Betrachtungen hinausgeht.

Malarina ist in der österreichischen Kabarettszene mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Ihr erstes Programm „Serben sterben langsam“ sorgte bereits für Aufsehen, als sie sich humorvoll und scharfsinnig mit den Wählern der FPÖ auseinandersetzte. Mit „Trophäenraub“ legt sie nun den Finger in die Wunde der Geschlechterpolitik und der Vorurteile, die in Bezug auf Herkunft und Aussehen bestehen. Zudem zeigt sie, dass Trophäenfrauen oft nicht nur optisch überlegen sind – ihr Programm entfaltet sich zu einer scharfen politischen Satire, die tiefere gesellschaftliche Themen in den Fokus rückt.

Auszeichnungen und Anerkennung

Die talentierte Künstlerin hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von Preisen gewonnen, darunter der Deutsche Kleinkunstpreis und der Österreichische Kabarettpreis (Förderpreis 2022), sowie der Salzburger Stier (2023). Die Jury beschrieb ihre Arbeit als „listigen wie pointenreichen Mix aus angewandter Völkerkunde, politischer Satire und komödiantischer Aufarbeitung“. Dies unterstreicht ihr Engagement für die Völkerverständigung, das seit 2019 einen zentralen Punkt ihrer künstlerischen Laufbahn darstellt.

Ein Blick hinter die Kulissen

Doch wer ist Malarina eigentlich? Aufgewachsen in der serbischen Stadt Picka Materina, kam sie in den frühen 80er Jahren nach Österreich. Ihre Eltern, die als Gastarbeiter kamen, ließen ihr Heimatland hinter sich, um den Kindern eine bessere Zukunft zu bieten. Malarina selbst studiert Langzeit/Komparatistik an der Universität Wien, hat jedoch ihren Studienabschluss bewusst hinausgezögert, um später in die Politik zu wechseln.

Mit einem scharfen Auge und einem feinen Gespür für Worte hat Malarina es geschafft, sich nicht nur als Kabarettistin, sondern auch als kritische Stimme in der Gesellschaft zu etablieren. Sie möchte mit ihrer Kunst nicht nur unterhalten, sondern auch Denkanstöße geben – ein gutes Händchen für eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Realität.

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Die Frage, wie man eine Trophäenfrau wird, wird sich durch ihr Programm ziehen und auf humorvolle Weise beleuchtet werden. Mit ihrer Mischung aus Witz und gesellschaftskritischen Einblicken wird Malarina auch in ihrem neuen Programm sicherlich punktgenau auf die Probleme der heutigen Zeit eingehen, die oft im Verborgenen bleiben.

Die Vorfreude auf „Trophäenraub“ ist groß und Malarina zeigt einmal mehr, dass sie zu den spannendsten Kabarettisten in Österreich zählt. Ihr schnelles Denken und ihre Fähigkeit, ernsthafte Themen in einen humorvollen Kontext zu bringen, macht sie zu einer Bereicherung für die österreichische Kulturszene.