In Hamburg tut sich was! Die Stadt plant die spannende Umgestaltung der historischen Domachse zu einer echten „Alster-Elbe-Promenade“. Das klingt nicht nur gut, sondern soll auch eine ganz neue Verbindung zwischen der Binnenalster und der Elbe schaffen. Mit breiten Wegen, einem großen Park am Hammaburg-Platz und mehr Grünflächen wird die Innenstadt aufgewertet. Die Idee, die hinter diesem Umbau steht, ist einfach: Raum für Fußgänger und Radfahrer schaffen und gleichzeitig die Mobilitätswende vorantreiben. Und das alles, während die rund 65.000 Menschen, die die Domachse täglich nutzen, weiter durch die Stadt flanieren.

Die Stadtentwicklungs- und Verkehrsbehörde hat einen Rahmenplan vorgestellt, der nicht nur die Gehwege verbreitert, sondern auch neue Radwege einführt. Auf der Bergstraße, Schmiedestraße, Alten Fischmarkt und Brandswiete sollen zusätzliche Bäume gepflanzt werden, um eine von Bäumen gesäumte Promenade zu schaffen – einfach traumhaft! Der Hammaburg-Platz wird durch den Wegfall eines Teils der Domstraße um bis zu 40 Prozent vergrößert und soll in einen einladenden Park umgestaltet werden, der auch Spielgeräte für die Kleinen bietet. Es ist schon erstaunlich, was alles möglich ist, wenn man nur die richtigen Ideen hat.

Eine Stadt im Wandel

Der Umbau wird voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen – da darf man sich nicht wundern, wenn der Baustellenlärm bis in die letzten Ecken der Stadt zu hören ist. Doch das ist der Preis, den man zahlt, um die Domachse in ein modernes, lebenswertes Areal zu verwandeln. Die Verbindung wird an Sehenswürdigkeiten wie der St. Petrikirche, der Scientology-Kirche und dem Domplatz vorbeiführen und somit nicht nur die Mobilität verbessern, sondern auch das Stadtbild aufwerten. Auch wenn der Baustart noch nicht in Sicht ist, der Rahmenplan dient als Leitbild und wird von vielen Bürgern mit Spannung erwartet.

Das neue Verkehrskonzept zielt darauf ab, den motorisierten Durchgangsverkehr zu reduzieren und mehr Platz für Fuß- und Radverkehr zu schaffen. Mit einer Reduzierung der Fahrbahnbreiten könnten bis zu 6.500 Quadratmeter Fläche gewonnen werden – das ist eine Menge! Die Domachse bleibt zwar von Nord nach Süd für Autos befahrbar, aber die neuen Radwege (ca. 1,4 km) und die breiteren Gehwege werden das Bild der Innenstadt nachhaltig verändern. Ein schöner Gedanke, dass man bald durch eine grüne Oase mitten in der Stadt schlendern kann!

Kritik und Herausforderungen

Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein. Die Opposition, insbesondere die CDU, äußert Bedenken hinsichtlich der Planungen in Richtung Speicherstadt und HafenCity. Die Linke kritisiert die Versiegelung großer Flächen und fordert mehr Rücksicht auf die Umwelt. Da steht also noch einiges auf dem Spiel, und es bleibt abzuwarten, wie die Stadt mit diesen Herausforderungen umgeht. Die Bürgerbeteiligung scheint ein wichtiger Aspekt des Prozesses zu sein, und es wird interessante Diskussionen geben, wenn die Pläne weiter konkretisiert werden.

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Im September soll bereits der Umbau der Steinstraße beginnen, um eine Kommunaltrasse für Busse, Taxis und Moia-Fahrzeuge zu schaffen. Das klingt nach einer sinnvollen Maßnahme, um den öffentlichen Nahverkehr zu fördern. Vielleicht wird das der erste Schritt, um die Hamburger Innenstadt noch lebendiger und zugänglicher zu machen. Wer weiß? Mit jedem neuen Baum und jedem neu gestalteten Platz wird Hamburg ein Stückchen schöner.