Die MS „Stubnitz“ hat einen neuen Liegeplatz in Hamburg gefunden! Ab Oktober 2023 wird das ehemalige Kühlschiff der DDR, seit 2013 als kulturelles Industriedenkmal im Hamburger Hafen aktiv, 500 Meter westlich zum Kreuzfahrtterminal am Baakenhöft umziehen. Diese Entscheidung wurde auf einer Pressekonferenz von der Kulturbehörde, HafenCity, Cruise Gate, der Hamburg Port Authority sowie den Betreibern der „Stubnitz“ gemeinsam bekannt gegeben. Sie sorgt nicht nur für eine neue Perspektive für das Schiff, das für alternative Konzerte, DJ-Abende und Workshops bekannt ist, sondern auch für die Schaffung eines kulturellen Gegenpols zur neu geplanten Oper in der Umgebung.

„Die Schaffung des neuen Liegeplatzes ist ein großer Schritt für die kulturelle Landschaft Hamburgs“, betont Kultursenator Carsten Brosda. Die „Stubnitz“ ist sehr geschätzt und hat sich, unter den sich verändernden Bedingungen in der HafenCity, mehrfach einen neuen Standort gesucht. Zuletzt war das Schiff ab September 2023 am Kirchenpauerkai an den Elbbrücken verankert, wo bald ein Studentenwohnheim und weitere gehobene Immobilien entstehen sollen. Diese Entwicklungen führen zu einer zunehmenden Wohnbebauung in der HafenCity und machen einen Standortwechsel erforderlich, um Lärmbeschwerden zu vermeiden.

Kulturelle Veränderungen in der HafenCity

Die Entscheidung für den neuen Liegeplatz ist nicht nur praktisch, sondern auch strategisch. Ab Frühjahr 2026 wird der Kreuzfahrtbetrieb schrittweise ins neue Cruise Center HafenCity im Westfield Hamburg-Überseequartier verlegt. Die „Stubnitz“ hat nun bis Anfang 2028 Planungssicherheit an ihrem neuen Standort. In diesem Kontext wird auch die Möglichkeit eines dauerhaften Liegeplatzes nach den Bauarbeiten der neuen Oper in den Planungsprozess einfließen.

In der HafenCity von Hamburg tut sich einiges. Der Bau des immersiven Digital Art Museums ist bereits weit fortgeschritten und die Eröffnung ist für 2026 geplant. Als Teil des städtebaulichen Dreiecks in der HafenCity, zu dem auch die Elbphilharmonie und der geplante Elbtower zählen, bleibt die kulturelle Szene dynamisch und vielfältig. Die Elbphilharmonie, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, bietet seit 2017 zwei Säle, ein Hotel, Wohnungen und eine öffentliche Plaza, während das Internationale Maritime Museum Hamburg und das Automuseum Prototyp im Kiez angesiedelt sind.

Ein Ort für Vielfalt und Kreativität

Die Entscheidung für die „Stubnitz“ als neuen kulturellen Mittelpunkt ergibt sich auch aus der Absicht, verschiedene kulturelle Facetten miteinander zu verbinden. In der Umgebung entsteht der Quartier Oberhafen, ein offener Kultur- und Produktionsstandort, wo Architekturbüros, Galerien und kreative Initiativen zusammenkommen. Ab 2026 wird das Areal um einen neuen Musikclub erweitert: Club glimmer, der das Erbe des bisherigen Club Moloch antritt. Diese Entwicklung zeigt, dass die HafenCity sich nicht nur als Wohn- und Arbeitsort, sondern auch als Zentrum für Kunst und Kultur etablieren möchte.

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Die MS „Stubnitz“ wird somit weiterhin ein wichtiger Teil der kulturellen Landschaft Hamburgs bleiben und hat die Chance, zusammen mit anderen Einrichtungen, wie der neuen Oper, eine kulturell reiche Umgebung zu schaffen. Diese Veränderungen sind nicht nur für die Kultur, sondern auch für die Menschen, die in Hamburg leben, von großer Bedeutung.