Die HafenCity am Pieschener Elbufer in Dresden – ein Ort, der in den letzten Jahren viel Aufsehen erregt hat. Jetzt, da die Bauarbeiten abgeschlossen sind, kann man endlich den Glanz dieser neuen Stadtlandschaft bewundern. Mit einem stattlichen Investitionsvolumen von 152 Millionen Euro wurde hier auf einer Fläche von fünf Hektar eine beeindruckende Bautätigkeit vollzogen. Elf Wohngebäude mit insgesamt 341 Wohnungen, ein neues Hotel und diverse Gewerbeflächen sind entstanden. Die letzten Arbeiten wurden gerade erst im April 2026 abgeschlossen – ein richtiger Meilenstein!
Die Uferpromenade, die seit knapp zwei Jahren zugänglich ist, hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt, auch wenn es noch einen kleinen Wermutstropfen gibt: Bäume und schattige Plätze fehlen noch. Baubürgermeister Stephan Kühn und Projektleiter Sebastian Forkert äußern sich jedoch optimistisch über das Endergebnis und die positive Entwicklung des Gebiets. Interessanterweise war der Bebauungsplan, der das Motto „rau und steinern“ trug, nicht auf die Schaffung einer Parkanlage ausgelegt. Die verwendeten Materialien wie Granit und Klinker schaffen einen maritimen Kontrast zur umgebenden Architektur in der Stadt.
Nachhaltigkeit im Fokus
Ein echter Lichtblick sind die 127 neu gepflanzten Bäume und die 70 Ersatzquartiere für Vögel sowie 31 für Fledermäuse. Man könnte fast sagen, dass hier die Natur in die Stadt zurückkehrt – ein kleiner Schritt in die richtige Richtung! Um die Einweihung der Promenade gebührend zu feiern, fand ein Fest statt, das sicherlich viele Besucher anlockte und die neue Lebensqualität in der HafenCity zelebrierte.
Doch das Ende der Arbeiten hier ist nicht das Ende der Entwicklung. Ein neues Stadtquartier soll auf 27 Hektar am Alten Leipziger Bahnhof entstehen, das mit der HafenCity verbunden sein wird. Eine große Grünanlage, der „Neue Leipziger Park“, ist in Planung – das klingt nach einem tollen Ort, um sich vom städtischen Trubel zu erholen.
Ein Blick über die Grenzen
Wenn man an HafenCity denkt, denkt man unweigerlich auch an Hamburg. Diese HafenCity, die auf 158 Hektar ehemaliger Hafenfläche entsteht, hat das Ziel, die Innenstadt um 40 % zu erweitern und einen modernen, lebenswerten Stadtteil mit bis zu 7.500 Wohnungen und rund 15.000 Einwohnern zu schaffen. Ein echter Magnet für Jung und Alt, das kann man schon jetzt sehen! Hier wird die bestehende Innenstadt, die gerade mal 14.000 Einwohner hat, belebt und aufgewertet. Das Leitbild der „europäischen Stadt“ mit verdichteten urbanen Stadträumen und vielfältigen Nutzungen zieht sich wie ein roter Faden durch die Planungen.
Das Zentrum der Hamburger HafenCity, der Magdeburger Hafen, wird als großstädtischer Wasserplatz entwickelt, während das Überseequartier das zukünftige Einkaufszentrum beherbergen soll. Man fragt sich, wie diese beiden Wasserlandschaften, die in völlig unterschiedlichen Städten entstehen, miteinander verbunden sind. Werden wir eines Tages die Möglichkeit haben, zwischen den beiden HafenCities zu pendeln? Wer weiß! Ein Blick in die Zukunft zeigt uns, dass die Entwicklungen in beiden Städten spannende Perspektiven bieten.