Heute ist der 17.02.2026 und die Stadt Hamburg steht erneut vor einem erheblichen Verkehrschaos. Am Dienstag war bereits der Busverkehr im Hamburger Nordwesten stark eingeschränkt. Doch es kommt noch schlimmer: Am Mittwoch werden in ganz Hamburg keine U-Bahnen fahren. Die Gewerkschaft Verdi hat den Warnstreik bei der Hamburger Hochbahn ausgeweitet, was zu einem Stillstand der U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U4 führen wird. Währenddessen fahren die S-Bahnen jedoch regulär, sodass die Pendler eine alternative Möglichkeit haben, sich in der Stadt fortzubewegen.

Die Busse sind ebenfalls betroffen, auch wenn die meisten Linien noch verkehren. Die Betriebshöfe Harburg und Süderelbe werden bestreikt, was bedeutet, dass dort keine Busse fahren. Zudem sind auch die Betriebshöfe der VHH in Bergedorf, Glinde, Geesthacht, Lauenburg, Rahlstedt und Billbrook betroffen, was zu weiteren Einschränkungen im Hamburger Osten sowie in den schleswig-holsteinischen Kreisen Lauenburg und Stormarn führt. Wer auf Buslinien angewiesen ist, sollte sich auf erhebliche Wartezeiten einstellen und die Fahrplanauskünfte genau im Auge behalten, um nicht im Regen zu stehen. Weitere Informationen sind auf sat1regional.de zu finden.

Auswirkungen auf den Busverkehr

Der Warnstreik hat auch weitreichende Auswirkungen auf den Busverkehr. Viele Buslinien werden während der Streiktage ausfallen. Von Mittwoch, 18. Februar um 3 Uhr bis Donnerstag, 19. Februar um 3 Uhr fallen unter anderem die Linien 13, 40, 42, und 150 aus. Teilbetrieb ist lediglich auf den Buslinien 43 und 155 möglich. Ein eingeschränkter Betrieb wird also nicht für alle Linien gewährleistet sein, und die Fahrgäste müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen.

Besonders betroffen sind die Buslinien 6, 17, 18, 19 und viele mehr, die von Dienstag, 17. Februar um 3 Uhr bis Mittwoch, 18. Februar um 3 Uhr ausfallen werden. Für einige Buslinien wie die Linie 4 und 5 wird ein Notbetrieb mit verlängerten Takten angeboten. Die Hochbahn prüft am Streiktag, ob ein eingeschränktes Grundangebot realisiert werden kann. Fahrgäste werden aufgefordert, sich tagesaktuell über die HVV Switch-App oder die Website hvv.de zu informieren. Mehr Details zu den Auswirkungen des Streiks finden sich auf hamburg.de.

Kontext und zukünftige Streiks

Die Gewerkschaft ver.di kündigte bereits Wellenstreiks bei der Hamburger Hochbahn AG für die nächsten Tage an, die auch in Zukunft zu weiteren Störungen im Nahverkehr führen könnten. An den Streiktagen werden gezielt einzelne Bereiche oder Betriebshöfe bestreikt, sodass die Stadt weiterhin mit einer eingeschränkten Verkehrslage rechnen muss. Besonders hervorzuheben ist, dass die S-Bahn und HADAG-Fähren von den Streiks nicht betroffen sind, was für viele Pendler eine Erleichterung darstellt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Situation erfordert von den Fahrgästen Flexibilität und Geduld. In der Vergangenheit gab es ähnliche Warnstreiks, die die Mobilität der Hamburger Bürger stark beeinträchtigten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und der Hochbahn entwickeln werden und ob es in Zukunft zu weiteren Streikmaßnahmen kommen wird. Bleiben Sie informiert und planen Sie Ihre Fahrten entsprechend!