Heute ist der 6.03.2026 und für viele Menschen in Deutschland beginnt erneut die leidvolle Zeit des Pollenflugs. Derzeit ist die Pollenbelastung durch Erle und Hasel bundesweit hoch, was besonders für Allergiker eine Herausforderung darstellt. Der Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigt eine hohe Erle-Belastung in fast allen Messstädten, darunter Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart und Hannover. Düsseldorf verzeichnet derzeit eine mittlere Belastung. Die Hasel-Belastung ist in den meisten Regionen als mittel einzuschätzen, mit hohen Werten in Schleswig-Holstein und Hamburg. Leider verschlechtert sich die Situation für Allergiker in den kommenden Tagen, da kein Regen in weiten Teilen Deutschlands erwartet wird, was die Pollenbelastung auf einem mittel bis hohen Niveau hält. In den letzten Jahren hat sich zudem gezeigt, dass die Pollensaison zunehmend früher beginnt, teils bereits im Dezember.
Bei mildem Frühlingswetter und Temperaturen zwischen 13 und 21 Grad am Freitag sowie milden Höchstwerten zwischen 7 und 21 Grad am Wochenende, ist es kein Wunder, dass viele Allergiker über Symptome wie tränende Augen, Niesreiz, Fließschnupfen und Atemnot klagen. Auch Hustenreiz und Rachenbeschwerden sind häufige Begleiterscheinungen, die durch die Pollen von Erle, Pappel, Hasel und Birke ausgelöst werden. Aktuell gibt es jedoch keine Pollenbelastung durch Esche, Ambrosia, Gräser, Birke, Beifuß und Roggen. Diese Umstände sind besonders für die Betroffenen herausfordernd, da sich die Wetterlage auch durch Saharastaub aus Nordafrika verändert, der milchigen Sonnenschein mit sich bringt und zudem die Waldbrandgefahr erhöht.
Tipps für Allergiker
Um die Symptome zu lindern, gibt es verschiedene medizinische Therapiemöglichkeiten, eine Beratung durch HNO-Ärzte wird empfohlen. Zudem sollten Allergiker einige praktische Tipps berücksichtigen, um ihre Belastung zu verringern. Dazu zählt, Orte mit hoher Allergen-Belastung, wie etwa Parks, zu meiden und die Kleidung von draußen nicht ins Schlafzimmer zu bringen. Auch das häufige Waschen der Haare kann helfen, die Pollenbelastung zu reduzieren. Das optimale Lüften ist entscheidend: Stadtbewohner sollten morgens lüften, während Landbewohner dies abends tun sollten. Apps zur Pollenvorhersage und das Anbringen von Pollengittern an Fenstern sowie Pollenfiltern im Auto sind ebenfalls nützliche Maßnahmen, um sich vor den lästigen Allergenen zu schützen.
Frühling und Pollenflug
Mit den warmen Temperaturen und dem beginnenden Frühling wird die Zeit für Pollenallergiker oft zur Leidenszeit. Über Symptome wie laufende Nase, juckende Augen und Niesen klagen viele Betroffene. Es ist wichtig, sich vor Aktivitäten im Freien über den Pollenflug zu informieren. Nach Regenschauern sollte man idealerweise 30 bis 60 Minuten warten, bevor man nach draußen geht, da die Pollenkonzentration zunächst ansteigt. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bietet Informationen zum aktuellen Pollenflug in 3-Stunden-Intervallen, und auch diverse Pollen-Apps sowie der Pollenflugkalender des DWD sind wertvolle Hilfsmittel für Allergiker.
Die Pollenbelastung ist ein wichtiges Thema, das nicht nur Allergiker betrifft, sondern auch die Gesellschaft insgesamt. Daher ist es ratsam, sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und Tipps zum Umgang mit Pollen zu informieren. Für mehr Informationen zur Pollenbelastung können Sie auch die Artikel auf fr.de, hno-aerzte-im-netz.de oder br.de nachlesen.