In der Hansestadt Hamburg wird der Monat März 2026 ganz im Zeichen der Literatur und Kultur stehen. Vom 1. bis 31. März wird das Literaturfestival „Hamburg liest Lenz“ anlässlich des 100. Geburtstags des bedeutenden Hamburger Literaten Siegfried Lenz gefeiert. Das Festival umfasst zahlreiche Veranstaltungen, die an das beeindruckende Werk und die Lebensgeschichte Lenz‘ erinnern, der am 17. März 1926 in Lyck, Ostpreußen, geboren wurde und am 7. Oktober 2014 in Hamburg starb. Lenz war einer der bekanntesten deutschsprachigen Erzähler der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur und hinterließ ein beeindruckendes literarisches Erbe, zu dem auch sein berühmtester Roman „Deutschstunde“ zählt. Diese Veranstaltungen bieten eine hervorragende Gelegenheit, sich mit seinem Werk vertraut zu machen und die Themen wie Pflicht und Moral, die in seinen Werken behandelt werden, zu erkunden.

Das Festival wird nicht nur die literarische Welt Lenz‘ beleuchten, sondern auch Veranstaltungen in verschiedenen Formaten bieten, darunter Lesungen, Workshops und Diskussionen. So wird unter anderem am 8. März der Feministische Kampftag gefeiert, der im Rahmen des Festivals auch die Rolle der Frauen in Lenz‘ Werken thematisieren könnte. Von 13. bis 17. März findet die Internorga, die internationale Leitmesse für Hospitality und Foodservice, auf dem Hamburger Messegelände statt, die ebenfalls Teil der kulturellen Vielfalt der Stadt ist.

Vielfältige Veranstaltungen im März

Ein Highlight des Monats wird der Auftritt des Dancehall-Künstlers Sean Paul am 2. März in der Barclays Arena sein, der mit Hits wie „Get Busy“ und „She Doesn’t Mind“ die Massen begeistert. Am 9. März wird die Filmmusikaufführung von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit – Das Konzert“ in der Laeiszhalle ein weiteres kulturelles Highlight darstellen. Am 22. März findet die Premiere des Musicals „Zurück in die Zukunft“ im Operettenhaus statt, ein nostalgisches Erlebnis, das die Zuschauer in die 80er Jahre zurückversetzt.

Das Hamburger Nachwuchsfilmfestival „abgedreht“ am 25. März präsentiert rund 50 Kurzfilme im Zeise Kino und bietet eine Plattform für junge Filmemacher, während am 29. März die Comedian Hazel Brugger mit ihrem Programm „Immer noch wach“ in der Elbphilharmonie auftritt. An diesem Tag findet auch ein verkaufsoffener Sonntag unter dem Motto „Inklusion und Integration“ in der Innenstadt statt, der von 13 bis 18 Uhr zum Shoppen einlädt.

Siegfried Lenz und sein literarisches Erbe

Die Würdigung von Siegfried Lenz beschränkt sich jedoch nicht nur auf das Festival im März. Ab Herbst 2024 werden vier Hamburger Theater, darunter das Altonaer Theater, Kammerspiele, Harburger Theater und Lichtwark Theater, Lenz mit fast 100 Veranstaltungen ehren. Diese Initiative, unter dem Projektname „Lenz auf der Bühne“, hat das Ziel, Lenz‘ Relevanz für jüngere Generationen zu betonen. Intendant Axel Schneider des Altonaer Theaters betont die Notwendigkeit, Lenz vor dem Vergessen zu bewahren.

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Im Rahmen dieser Theaterreihe sind 96 Veranstaltungen geplant, die von Matineen zu Themen wie „Der heitere Lenz“ und „Lenz und die Liebe“ bis hin zu Theaterinszenierungen reichen. Zu den Inszenierungen gehören die Komödie „Das Gesicht“ sowie zwei Uraufführungen: „Der Überläufer“ und „Heimatmuseum“. Prominente Lesende wie Barbara Auer, Nicole Heesters, Ulrich Matthes und Bjarne Mädel haben bereits zugesagt, was die Vorfreude auf diese Veranstaltungen steigert.

Insgesamt bietet der März 2026 in Hamburg eine hervorragende Gelegenheit, sich mit der Literatur und dem Erbe von Siegfried Lenz auseinanderzusetzen. Die Vielzahl an Veranstaltungen und die kommenden Ehrungen durch die Theater zeigen, wie lebendig und relevant Lenz‘ Werke auch heute noch sind. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite von Szene Hamburg hier.

Für diejenigen, die mehr über Lenz‘ Leben und Werk erfahren möchten, ist die Wikipedia-Seite über Siegfried Lenz eine gute Anlaufstelle, die umfassende Informationen über seinen Werdegang und seine bedeutendsten Werke bietet hier.