Die gastronomische Landschaft Hamburgs bleibt unverändert hochklassig, auch wenn sich im diesjährigen Michelin-Guides einiges getan hat. Mit zwei herausragenden Drei-Sterne-Restaurants, dem „Haerlin“ im Luxushotel „Vier Jahreszeiten“ und „The Table Kevin Fehling“ in der Hafencity, zeigt die Stadt einmal mehr, dass sie kulinarisch hoch im Kurs steht. Beide Lokale können erneut die höchste Auszeichnung des Guides für sich beanspruchen.

Die Preisverleihung fand am 17. Juni 2025 in Frankfurt statt und hat auch in Hamburg für einiges Aufsehen gesorgt. Der Michelin Guide listet in diesem Jahr insgesamt 48 Restaurants mit zwei Sternen – das sind sogar ein mehr als im Vorjahr, während die Gesamtzahl der mit einem Stern ausgezeichneten Restaurants auf 279 sank, drei weniger als im Jahr zuvor.

Die Leistung der Restaurants

Im Schatten der Zwei- und Drei-Stern-Restaurants stehen die Ein-Stern-Lokale, die in Hamburg ganz schön auftrumpfen. Insgesamt gibt es nun zwölf Ein-Stern-Restaurants, darunter Höhepunkte wie das „Atlantic Restaurant“ an der Außenalster und „Glorie“, das unter einem Dach mit dem „100/200 Kitchen“ zu finden ist. Weitere ausgezeichnete Lokale sind:

  • „Haebel“ in Altona-Altstadt
  • „Heimatjuwel“
  • „Jellyfisch“ in Eimsbüttel
  • „Koer“ und „Zeik“ in Winterhude
  • „Landhaus Scherrer“ an der Elbchaussee
  • „Petit Amour“ in Ottensen
  • „Piment“ in Hoheluft-Ost
  • „The Lisbeth“ in der Altstadt

Das „Heimatjuwel“ in Eimsbüttel, das „Glorie“ und „Koer“ in Winterhude erhielten in diesem Jahr jeweils ihren ersten Stern und zeigen, dass frischer Wind durch die Hamburger Gastronomie weht. Der Küchenchef des „Heimatjuwel“, Marcel Görke, hat bereits mit seinem kreativen Ansatz überzeugt und wird künftig sicher für Furore sorgen. Das „Bianc“ in der Hafencity hat hingegen einen seiner Sterne verloren, während das „Lakeside“ im Hotel „Fontenay“ und das „100/200 Kitchen“ ihre zwei Sterne verteidigen konnten.

Ein Blick in die Zukunft

Der Michelin Guide hat seit seiner Gründung im Jahr 1910 und der Vergabe der ersten Sterne für deutsche Küchen im Jahr 1966 nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Der kulinarische Himmel Hamburgs bleibt somit auch in diesem Jahr reich an Sternen, obwohl der Wettbewerb immer stärker wird. Christoph Rüffer, Küchenchef im „Haerlin“, hat mit seinem Engagement und seiner Kreativität erneut den dritten Michelin-Stern errungen und beweist, dass das Restaurant seit seiner Eröffnung 1919 als gastronomisches Herz des Hotels auf allen Ebenen überzeugt.

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Die Hamburger dürfen sich also freuen! Es bleibt abzuwarten, wie sich die gastronomischen Sterneköche in der Hansestadt weiter entwickeln und welche neuen Talente sich in den kommenden Ausgaben des Guides zeigen werden. Die Stadt hat das Potenzial, die kulinarische Vielfalt weiter auszubauen und immer wieder Überraschungen auf den Tisch zu bringen – ganz nach dem Motto: Da liegt was an!