In Hamburg wird es zurzeit ordentlich ernst, was das Geschwindigkeitsfahren angeht. Die Polizei hat mobile Radarkontrollen eingerichtet, um rasende Fahrzeuge zu stoppen und den Verkehrsfluss zu sichern. Aktuell sind Blitzer an mehreren Standorten aktiv, darunter die Oldesloer Straße in Schnelsen, wo das Tempolimit bei 70 km/h liegt. Hier wurde um 19:09 Uhr ein Blitzer gesichtet. Ebenso gemeldet ist eine Kontrolle am Kleinen Pulverteich in St. Georg, wo eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 10 km/h ein großes Risiko darstellt. Dort gilt ein strenges Tempolimit von nur 10 km/h und der Blitzer wurde um 18:05 Uhr gesichtet. In Harburg, Heimfeld, steht ein Blitzer auf der Bissingstraße mit einem Tempolimit von 20 km/h, registriert wurde dieser um 15:47 Uhr.

Der ständige Wechsel der Gefahrenlage im Straßenverkehr führt dazu, dass sich die Radarkontrollen regelmäßig ändern. Dies macht es wichtig, immer auf dem Laufenden zu sein, um nicht plötzlich in eine teure Radarfalle zu tappen. Die Blitzer sind nicht nur in den typischen Aufstellorten, sondern können auch in unauffälligen Fahrzeugen installiert sein, wodurch die Elemente hoch im Kurs stehen.

Bußgelder und Punkte bei Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die Folgen einer Geschwindigkeitsüberschreitung müssen mit ernsthaften Konsequenzen gerechnet werden. In Hamburg können die Strafen nach dem bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog empfinden, wobei die Geldbußen je nach Höhe der Überschreitung stark variieren. Bei einem Überschreiten des Tempolimits innerorts um bis zu 10 km/h sind 30 Euro fällig, während bei einer Überschreitung von 41 bis 50 km/h die Strafe bereits auf 400 Euro steigt und zusätzlich ein zwei Monate Fahrverbot droht. Für die exakten Bußgelder gilt folgende Übersicht:

Überschreitung (km/h) Bußgeld (€) Punkte Fahrverbot
Bis 10 30
11 – 15 50
16 – 20 70
21 – 25 115 1
26 – 30 180 1 Monat
31 – 40 260 2 Monate
41 – 50 400 2 Monate
51 – 60 560 2 Monate
61 – 70 700 3 Monate
Über 70 800 3 Monate

Obendrein ist zu beachten, dass auch grobe Verkehrsverstöße, wie beispielsweise gefährliches Fahren oder illegale Autorennen, strafrechtlich verfolgt werden können. Die Höchstgeschwindigkeit innerorts liegt in der Regel bei 50 km/h. Für Pkw bis 3,5 Tonnen gilt auf Landstraßen ein allgemeines Tempolimit von 100 km/h. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen zwar empfohlen wird, jedoch bei deren Überschreitung unter Umständen eine Mithaftung bei Unfällen droht.

Wem das schon einmal passiert ist, der weiß: Man bekommt oft erst durch einen Anhörungsbogen von einem Verstoß mit. Innerhalb von zwei Wochen kann ein Bußgeldbescheid angefochten werden. Fahrer sollten aber gut wissen, dass bei nicht Ermittlung des Fahrers innerhalb von drei Monaten der Verstoß als verjährt gilt.

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Für alle, die sich unsicher sind, bietet der ADAC Unterstützung bei Zweifeln an der Korrektheit von Bußgeldbescheiden an. So hat man vielleicht die Möglichkeit, aus einer blöden Situation doch noch unbeschadet herauszukommen.

Die städtischen Kontrollen sind also nicht nur eine Mahnung zur Vorsicht, sondern auch eine wichtige Maßnahme für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Bleiben Sie also aufmerksam und planen Sie Ihren Weg mit Bedacht!

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