Zwei neue Schulen für Hamburg: Bergedorf und Neugraben feiern Richtfeste!
In Hamburg tut sich derzeit einiges im Schulbau. Diese Woche fanden gleich zwei Richtfeste für neue Bildungseinrichtungen statt, die den steigenden Bedarf an Schulplätzen in der Stadt abdecken sollen. Am Montag wurde das Richtfest des neuen Bille-Gymnasiums in Lohbrügge gefeiert. Heute Morgen setzte man den Richtkranz am Rohbau des Gymnasiums Neugraben für den zweiten Bauabschnitt. Damit gibt es frische Luft für die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte, die bald diese modernen Einrichtungen nutzen dürfen. Hamburg.de berichtet, dass das Bille-Gymnasium mit einer Investition von rund 40 Millionen Euro errichtet wird.
Was erwartet die zukünftigen Schüler und Schülerinnen? Das Bille-Gymnasium wird ein echtes Schmuckstück. Geplant sind ein Hauptgebäude mit Mensa, Verwaltungsflächen, einer Theaterbühne und modernen Lernräumen. Außerdem wird ein Hamburger Klassenhaus mit flexiblen Unterrichts- und Marktplatzbereichen errichtet, und die Zweifeld-Sporthalle wird auch dem Vereinssport zur Verfügung stehen. Für die Pausen und das Lernen wird das Außengelände mit einem Schulgarten, einem Amphitheater und Sportbereichen gestaltet. Rund 740 Kinder und Jugendliche werden hier bald ihren schulischen Alltag verbringen. Bildungssenatorin Ksenija Bekeris hob hervor, dass die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in Bergedorf stetig wächst, und die neuen Bauten diesen Bedarf decken sollen.
Neugrabens Fortschritt
Doch das Bille-Gymnasium ist nicht die einzige Baustelle in Hamburg. In Neugraben wird der zweite Bauabschnitt des Gymnasiums in der Cuxhavener Straße 379 vorangetrieben. Hier wird nicht nur ein modernes Gebäude mit offenen Lernbereichen und Fachräumen errichtet, sondern auch eine Sporthalle eingeplant. Zudem wird der angrenzende denkmalgeschützte Altbau saniert, wobei die wertvollen Fachräume erhalten bleiben. Hamburg.de beschreibt, wie wichtig diese Investitionen sind, um die Bildungsinfrastruktur in der Stadt zu verbessern.
Im Kontext dieser Bauprojekte ist es erwähnenswert, dass der Sanierungs- und Neubauprozess von Hamburgs Schulen seit 2011 bereits 5,5 Milliarden Euro in Anspruch genommen hat. Letztes Jahr flossen 564 Millionen Euro in die Schulfinanzierung, und bis 2029 sind weitere 3,2 Milliarden Euro eingeplant. Diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass sich die Gesamtbewertung der Schulgebäude in den letzten zehn Jahren von einer Schulnote von 4+ auf 2- verbessert hat. Ziel ist es, die Schulnote sogar auf 2+ zu steigern. Die Zeit hebt hervor, dass die Investitionen in Schulen dringend sind, während die Hochschulgebäude mit einer Note von 3,7 hinterherhinken.
Die Stadt verfolgt beim Schulbau einen innovativen Ansatz, indem serielle und modulare Bauweisen zum Einsatz kommen. Diese Methoden sollen nicht nur Kosten und Planungsaufwand reduzieren, sondern auch auf die Hochschulgebäude übertragen werden. Bis 2028 wird an der Schule Fabriciusstraße ein Bildungshaus plus realisiert, in dem eine Kita der Elbkinder Vereinigung untergebracht wird. Diese Kita wird auch für die Ganztagsbetreuung verantwortlich sein, während in den oberen Etagen etwa 100 Azubi-Wohnheimplätze entstehen werden. Die Zeit gibt hier einen umfassenden Überblick über den Fortschritt im Bildungsbau.
