Der Frühling naht, und viele Hamburger*innen möchten ihre Terrassen fit für die warmen Tage machen. Um eine einladende Atmosphäre im Außenbereich zu schaffen, sind Reinigung und Instandhaltung unerlässlich. Doch wie geht man am besten vor? Die Gartenbaufachleute Torsten Schwormstedt und Claas Fuhrhop geben wertvolle Tipps zur Pflege von Terrassen, die das gesamte Jahr über genutzt werden.
Wie man sich eine saubere Terrasse zaubert, beginnt ganz klassisch mit dem Fegen. Grober Schmutz kann anschließend direkt mit einem Gartenschlauch weggespült werden. Wichtig ist, die Fläche vor der eigentlichen Reinigung gründlich vorzubereiten. Für die Beseitigung von Grünbelag, der oft in schattigen Ecken zu finden ist, raten die Experten von Abendblatt zu speziellen Reinigungsmitteln aus dem Fachhandel, die bei trockenem Wetter aufgetragen werden sollten.
Empfohlene Reinigungsmethoden
In der Praxis zeigt sich, dass Hochdruckreiniger in vielen Situationen verlockend erscheinen. Doch für die Reinigung von Betonplatten sind sie nicht zu empfehlen, da sie die Beschichtung schädigen und Fugen ausspülen können. Stattdessen kommen Wasser und ein leichter Essigreiniger zum Einsatz. Um hartnäckige Wildkräuter zu beseitigen, kann heißes Wasser helfen – ein bewährtes Hausmittel, das gleich mehrfach eingesetzt werden kann.
- Fegen der Terrasse
- Groben Schmutz abspülen
- Verwendung von essighaltigen Reinigungsmitteln
- Heißes Wasser gegen Wildkräuter
Für die Reinigung von Stein- oder Keramikfliesen kann jedoch ein Hochdruckreiniger notwendig sein, wenn sich hartnäckiger Schmutz, Moos oder Algen angesammelt haben. Dabei sollte man auf einen Druck von mindestens 120 bar und eine Durchflussrate von 450 l/h achten. Modelle von Herstellern wie Kärcher, Stihl oder Bosch gelten als besonders vertrauenswürdig. Empfehlenswerte Modelle sind unter anderem:
| Modell | Druck (bar) | Durchfluss (l/h) |
|---|---|---|
| Kärcher K 3 Power Control | bis 120 | ca. 380 |
| Bosch AdvancedAquatak 140 | 140 | bis 450 |
| Stihl REA 100 Plus | bis 100 | regulierbar |
Außerdem sollte man darauf achten, die richtige Handhabung zu wahren. Ein Abstand von etwa 30 cm zum Untergrund sowie der richtige Winkel sind entscheidend für optimale Reinigungsergebnisse. Wer nach der gründlichen Reinigung seiner Terrasse noch einen Schritt weitergehen will, sollte in Betracht ziehen, die Oberfläche zu imprägnieren. Das erleichtert die Pflege zukünftig um ein Vielfaches.
Wichtige Tipps bei der Terrassenpflege
Nicht nur die Reinigung ist wichtig, auch das Entfernen von Ameisen will geplant sein. Hier können natürliche Mittel wie Zimt, Lavendel oder Essig Hilfe bieten. Wackelige Platten sollten umgehend durch neues Sand- oder Splittmaterial stabilisiert werden. Sollten die Probleme anhalten, kann es notwendig sein, einen Fachbetrieb zu engagieren. Die Schwormstedt GmbH bietet entsprechende Dienstleistungen an und bringt dank fast 50 Jahren Erfahrung das nötige Know-how mit.
Zusammengefasst gilt es, bei der Reinigung stets ein gutes Händchen zu haben. Die passenden Mittel und Techniken ersparen viele Nerven und sorgen dafür, dass die Terrasse ein Platz zur Entspannung wird, den man gerne nutzt. Mit diesen Tipps wird der Strahl der Sonne auf einem sauberen, ansprechenden Außenbereich gleich viel heller scheinen.