In Hamburg-Bergedorf gibt es einen neuen Grund zur Freude: Das moderne Jugendzentrum „CLIPPO Boberg“ hat seine Türen geöffnet. Nach einem ereignisreichen Baustart im Oktober 2024 und einer Fertigstellung, die für September 2025 angedacht war, fand die offizielle Eröffnungsfeier vergangene Woche statt. Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Sprinkenhofes, Martin Sowinski, und dem Finanz- und Bezirkssenator Dr. Andreas Dressel, feierte den gelungenen Abschluss dieses wichtigen Projekts zur Stärkung der sozialen Infrastruktur in der Region. Laut entwicklungsstadt.de soll das Jugendzentrum ein sicherer Ort für junge Menschen werden.

Der Neubau hat sich das Ziel gesetzt, einen Raum für Kreativität und Gemeinschaft zu bieten. Die großzügigen 247 Quadratmeter umfassen Gruppenräume, einen offenen Bereich mit einer integrierten Küche sowie eine einladende Terrasse. Die Bedeutung des CLIPPO Boberg für die persönliche Entwicklung der Jugendlichen wurde auch von Ksenija Bekeris, der Senatorin für Schule, Familie und Berufsbildung, hervorgehoben. Es wird deutlich, dass die enge Zusammenarbeit mit den Jugendlichen bei der Planung des Neubaus von zentraler Bedeutung war. „Junge Menschen sollen hier aktiv mitgestalten können“, versichert Bekeris.

Bauliche Details und nachhaltige Ansprüche

Das Gebäude besticht nicht nur durch seine Funktionalität, sondern auch durch seine klimafreundliche Bauweise. „CLIPPO Boberg“ wurde mit einer Holzfassade und einem Dachtragwerk erstellt, das eine Wärmepumpe zur Beheizung nutzt. Dazu kommt eine Photovoltaikanlage, die einen Teil des Eigenstrombedarfs abdeckt. Auch der barrierefreie Zugang durch eine neue Liftanlage sorgt dafür, dass das Zentrum allen Jugendlichen offensteht und besten Bedingungen für die Kinder- und Jugendarbeit bietet. Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf etwa 1,9 Millionen Euro, wobei die Finanzierung vor allem über den Stadtentwicklungsfonds „Lebendige Quartiere“ gewährleistet wurde, wie heidivomlande.de berichtet.

Die Unterstützung durch den Bezirk und den Senat wurde lobend erwähnt. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel betonte in seiner Rede, wie wichtig die Kooperation zwischen den Beiräten und dem Senat für den Erfolg des Projekts ist. Die Schaffung solcher Jugendzentren trägt zur Stabilität und zur Lebendigkeit der Nachbarschaften bei.

Nach der Schließung des alten CLIPPO Boberg im Jahr 2021 aufgrund baulicher Mängel haben sich viele Jugendliche auf diesen Neubau gefreut. Das neue Zentrum bietet jetzt die Chance, die pädagogische Arbeit zu stärken und die Jugendbeteiligung auszubauen.

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